Monatsarchiv: Februar 2007

Nasdaq scheitert erneut bei Übernahme der Londoner Börse

Nasdaq scheitert erneut bei Übernahme der Londoner Börse
Die US-Technologiebörse Nasdaq ist erneut gescheitert bei ihrem Versuch einer feindlichen Übernahme der Londoner Börse (LSE). Die LSE-Aktionäre hätten sich gegen die rund 4,4 Milliarden Euro schwere Offerte gesperrt, teilte die Nasdaq mit.

[sda] – Die Nasdaq, die bereits 28,75 Prozent an der LSE hält, konnte demnach lediglich 0,41 Prozent weitere Anteile einsammeln. „Wir sind natürlich enttäuscht über diesen Ausgang“, erklärte Nasdaq-Chef Bob Greifeld. Es habe sich um ein „faires Angebot“ an die LSE-Aktionäre gehandelt.

Die Nasdaq war schon im März 2006 mit einer ersten Offerte für die LSE gescheitert. In den vergangenen Jahren war die Londoner Börse immer wieder Objekt der Begierde gewesen. Bereits zwei Mal scheiterte auch die Deutsche Börse mit einem Übernahmeversuch. Auch die Vierländerbörse Euronext, die Stockholmer Börse und die australische Macquarie Bank hatten sich vergeblich um die Londoner Börse bemüht. Die Nasdaq hatte sich jedoch nicht mit der ersten Zurückweisung im Frühjahr zufrieden gegeben, sondern im grossen Stil Anteile der LSE an der Börse aufgekauft.

Siehe auch diese Artikel:
NASDAQ umwirbt LSE Aktionäre
Der Kampf um Die Weltbörse
NASDAQ Offerte gescheiter: LSE lehnt Uebernahme erneut ab
Börsenrevolution

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Erfolgreicher Start der europäischen Börse für strukturierte Produkte

Die SWX veröffentlichte folgende Pressemitteilung

Gemeinsame Medienmitteilung von SWX Group und Deutsche Börse AG
7.2.2007
Erfolgreicher Start der europäischen Börse für strukturierte Produkte Das Joint Venture zwischen SWX Group und Deutsche Börse AG für strukturierte Produkte, welches in der Schweiz unter dem Namen SWX Quotematch AG und in Deutschland unter Börse Frankfurt Smart Trading AG auftritt, kann auf einen sehr erfolgreichen Start im Januar 2007 zurückblicken. In der Schweiz konnte im Januar ein Rekordumsatz von knapp CHF 7 Milliarden erzielt werden. Dies bedeutet ein Wachstum von 58 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Erstmals wurden über 2’000 neue Anlage- und Hebelprodukte am Markt zugelassen, was einem Plus von 117 % im Vergleich zum Januar 2006 entspricht. Gesamthaft sind nunmehr mehr als 12’000 Produkte kotiert. Auch im deutschen Markt wurde ein neuer Umsatzrekord erzielt. Im Januar 2007 wurden an der Frankfurter Wertpapierbörse mit strukturierten Produkten (Optionsscheine und Zertifikate) Handelsumsätze von EUR 4,66 Mrd. erreicht (Vorjahresmonat EUR 3,87 Mrd.). Kunden können nunmehr aus 147’000 Produkten auswählen, eine Steigerung um rund 88 % (Januar 2006: 78’000 Instrumente).

Ursprünglich war das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Börse und der SWX unter dem Namen ALEX angekündigt worden, um nicht näher bezeichnete markenrechtlichen Auseinandersetzungen zu verhindern, wurde auf den Namen ALEX verzichtet. Der neue Börsenplatz heisst in der Schweiz SWX Quotematch AG und in Deutschland Börse Frankfurt Smart Trading AG.

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft
vom 18. April 1999 (Stand am 8. August 2006)

Präambel

Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Das Schweizervolk und die Kantone,

in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,
im Bestreben, den Bund zu erneuern,
um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden
in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,
im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme
und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,
im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften
und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,
gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht,
und dass die Stärke des Volkes
sich misst am Wohl der Schwachen,


geben sich folgende Verfassung:

Geothermie Basel: Erdbebenserie setzt sich fort

Erdbebenkarte Geothermie BaselHeute morgen 04:54h erschütterte ein Erdbeben der Stärke 3.3 die Region Basel. Das Epizentrum liegt wieder in unmittelbarer Nähe des Geothermie Bohrlochs. Wir haben das Beben hier wiederum sehr unangenehm wahrgenommen.

Der Regierungsrat hatte das Geothermie Projekt aufgrund der auch für die Experten unerwartet starken Beben auf unbestimmte Zeit gestoppt. Die Stimmung in der Bevölkerung aufgrund der erhöhten Seismizität durch die Wassereinpressungen des Geothermieprojekts ist auf einem Tiefpunkt. Wegen der schönfärberischen Informationspolitik der Geothermie Betreiber und der Regierung während der Erdbebenserie seit anfang Dezember 2006 ist kein Vertrauen mehr da in dieses Projekt. Ob die angekündigten Untersuchungen der Erdbebenspezialisten das verlorene Vertrauen wieder herstellen können, wage ich zu bezweifeln. Ich bin froh, dass das Projekt sistiert wurde, und hoffe die Serie von Stärke 3 Erdbeben hört wieder mal auf. Die Spezialisten können darüber momentan noch keine Aussagen machen. Und das ist erst recht beunruhigend!