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Grammy Nomierungen 2012: Best Dance Recording

Die Grammy Nomierungen sind draussen und haben v.a. im Bereich Best Dance Recording zu Diskussionen gesorgt. Who the Fuck is Al Walser haben sich wohl viele gefragt, und wie schafft er es nominiert zu werden? Für mich ist Al Walser ein Unbekannter, ich gebe es zu. Obwohl er 1982 in der Schweiz geboren wurde, und die Schweiz kein sehr grosses Land ist, kenne ich ihn nicht. Vielleicht liegt es an den vielen Bergen, dass ich noch nie was von Al Walser gehört habe, oder daran, dass Al unterdessen in Los Angeles lebt. Sein Track mit dem er nominiert wurde, „I Can’t Live Without You“ finde ich gar nicht so schlecht, wie viele schreiben. Es ist 80s Dance Groove oder Europop, mit einem mittelmässigen Video. Die Vocals von Olga Levit verleihen dem Ganzen einen besonderen Touch, den ich nicht beschreiben kann. Es hat was. Es ist ein bissschen schräg, aber es hat was. Doch wie hat es Al Walser geschafft nominiert zu werden? Keine Ahnung, ich glaube Al hat eine geheime schweizerische Notenfolge entwickelt und hat sie in seinem Song versteckt. Das geheime Tune sorgt  dafür, dass man den Song nicht mehr vergessen kann und sogar gut findet.

Von den übrigen Nominierten finde ich übrigens Avicii mit „Levels“ den absoluten Knüller: Eingängiger Dance Song mit originellem Video, das ich alleine schon wegen des Jumpstyle einfach cool finde.

Dann Calvin Harris mit „Let’s Go“. Naja einfach durchschnittlich, der Song ist schon beim ersten Mal hören einfach langweilig, vielleicht als Soundtrack zu einer Nike Werbung, oder als Werbung für ein Fitnessstudio. Für Werbung ist der Song schon deshalb geeignet, weil ein Werbe Clip nur ca. 30-45s lang ist. So lange fand ich den Song noch gut, aber nachher…

Skrillex mit „Bangarang“: Musik gefällt, das Video naja. Gangster Style soll das wohl sein, kommt mir aber reichlich Klische-behaftet und etwas veraltet rüber. Ich bin gegen Gewalt, und daher geht dieses Video halt gar nicht. Nein im Ernst, das Video ist schlicht langweilig. Also Ton raufdrehen und Bild abschalten, dann ist es ein guter Dance Track, der Respekt verdient.

Und dann -neben Al Walser- die grosse positive Überraschung für mich:
Swedish House Mafia „Don’t You Worry Child“. Trance von Feinsten, ich könnte  stundenlang zu hören, chilling, einfach und solide, mit einigen technischen Finessen, die Freude machen. Ja da steh ich drauf.

And the Winner is:…?

Nun jeder der nominiert wurde hat schon gewonnen, und es auch verdient. Al Walser ist wenigstens originell und speziell. Ich würde ihm den Sieg gönnen. Meine Tipps

  1. Avici „Levels“ – Jumpstyle forever
  2. Swedish House Mafia „Don’t You Worry Child“ – solide, gut
  3. Al Walser „I Can’t Live Without You“ – die schweizerische Geheimwaffe, schlägt zu

Critical Mass Event 11. Sept 2010 in Basel

Treffpunkt: Sa 11. Sept 2010 14:00h beim Brunnen vor dem Kunstmuseum
Von da geht es mit dem Velo auf eine kleine Runde durch Basel.

Wir Velofahrer leben gefährlich. Leider werden wir oft übersehen von den Automobilisten. Und leider werden wir übersehen von den Politikern. Die gemeinsame Velofahrt durch die Stadt ist keine Demonstration, sondern eine gemütliche gemeinsame Fahrt. Wir zeigen uns, machen uns sichtbar, zeigen, dass wir viele sind und lassen uns nicht mehr übersehen. Die Situation für Velofahrer ist in der Stadt Basel stark verbesserungswürdig. Die sogenannten Velowege sind unsicher, da sie nicht vom Autoverkehr abgetrennt und unzureichend signalisiert sind.

Auf der Strasse darf nicht nur Raum sein für den motorisierten Verkehr, sondern auch für uns Velofahrer. Diesen Platz nehmen wir uns am Critical Mass Event.

Impressionen eines vergangenen Critical Mass Events in Basel

Amy MacDonald: Love Love Love

Das neue Album ‚A Curious Thing‘ der jungen Schottin (*1987) steht seit einigen Tagen auch in der Schweiz in den Regalen. Die Single wird  häufig im Radio gespielt, hübsches Lied, dachte ich, und habe die CD gekauft. Eines vorweg: Die CD ist noch besser als die Single. Was aus Amy Macdonalds Karriere mittel- oder langfristig wird, kann man nicht wissen, aber diese CD ist für mich ein Meilenstein. Ganz grosses Kino, wunderbar, einfach liebenswert!

Sehr professionell produziert,und vermarktet,  Musik für den Massengeschmack, aber trotzdem sehr intim. Voll durchorchestrierte Folk Songs wechseln ab mit Liedern, wo die Künstlerin nur mit Gitarre begleitet wird; Folk-Pop Songs wechseln wunderschön in eine etwas rockigere Gangart. Eine Stimme die  berührt, und Lyrics, die man ruhig verstehen darf. Sympathisch und einfach, der schottische Akzent der immer wieder durchschimmert garantiert alleine schon Gänsehaut.

Ich schwärme in letzter Zeit nicht mehr für neu veröffentlichte Musik, alles hat man irgendwo schon mal gehört, nichts geht mehr wirklich unter die Haut, besonders bei den Alben, die es in die Radios und die Hitparade schaffen. Doch dieses Album ist eine wahre Entdeckung. Kaufen Kaufen Kaufen und dann Hören Hören Hören!

Am 18. Juli ist Amy Macdonald übrigens am Gurtenfestival in Bern angekündigt, das mag die Open Air Fans freuen. Von hier aus wünsche ich ihr viel Glück und gutes Wetter.

Mein Lieblings Song im Album ‚A Curious Thing‘ ist übrigens ‚What Happiness Means to Me‘, neben dem Bonus Track: Bruce Springsteen’s ‚Dancing in the Dark in einer schönen unplugged Version.


Don’t Tell Me That It’s Over

Tell me why this world is a mess
I thought you always tried your best
Tell me what I’m ought to do
Maybe you should do it too

Tell me why they’re sleeping alone
No house no where to call a home
Tell me what I’m meant to see
Won’t you stop preaching at me

And I wanna see what it’s all about
And I wanna live, wanna give something back
Don’t tell me that it’s over
It’s only just begun
Don’t tell me that it’s over
Or that this song is sung
The song is sung

All the money in the world
Would never slit all the wrongs to right
All the fire in the world
Would never set my heart alive

I dream of a day when it’s all gone away
And the sun is shining bright
I dream of a day when it’s all gone away
But dreams are for night

And I wanna see what it’s all about
And I wanna live, wanna give something back
Don’t tell me that it’s over
It’s only just begun
Don’t tell me that it’s over
Or that this song is sung
The song is sung

Don’t tell that it’s over
Please I’m on my knees I’m beggin you to stop
It’s over please I’m on my knees I’m beggin you to stop

And I wanna see what it’s all about
And I wanna live, wanna give something back
Don’t tell me that it’s over
It’s only just begun
Don’t tell me that it’s over
Or that this song is sung
The song ïs sung…

What Happiness means to me

Maybe in the start we would laugh
Maybe in the end we will cry
But I believe in every book I ever read
And what you say

And the moon was in the sky
And the tears did fill my eyes
And the memories they all have passed
But in my head they’ll always last
And in the end before I could be
I’d shown the world what it means to me
Believe it or not
I made them see
This is what happiness means to me

Will I ever see your face again
Will I ever touch your skin
I’ll never stop loving everything you do
But not me and you

And the moon was in the sky
And the tears did fill my eyes
And the memories they all have passed
But in my head they’ll always last
And in the end before I could be
I’d shown the world what it means to me
Believe it or not
I made them see
This is what happiness means to me

And in the end I made them see
This is what happiness means to me

Stephan Eicher: Two People in a Room

Psychopharmaka: Geschäft ohne Gewissen

„We teach our kids, we tell them, ’say no to drugs‘. And yet we give them some of the most powerful, mind altering stimulants that you can imagine, with very little education. And I think that’s criminal.“

Copyright by CCHR

see also https://radiob.wordpress.com/2009/02/25/ritalin-boomt-8x-absatz-in-einem-jahrzent/

Frohe Weihnachten


Musste das sein?
Ja das musste jetzt sein.

Und jetzt wird es richtig gemütlich

Loriot: Weihnachtseinkäufe

Opa Hoppenstedt ist auch schon im Weihnachtsstress