Archiv der Kategorie: radio

Hagel Donner 23.03.2014

Hagel Donner 23.3.2014

Basel

 

Benutze den untenstehenden  Link um die Podcasts zu abonnieren

https://radiob.wordpress.com/?feed=rss2&category_name=podcasts
Advertisements

Macht kaputt was euch kaputt macht

Macht kaputt was euch kaputt macht

von Ton Steine Scherben, 1970

Text: Norbert Krause, Musik: Rio Reiser

Radios laufen,
Platten laufen,
Filme laufen,
TV’s laufen,
Autos kaufen,
Häuser kaufen,
Möbel kaufen,
Reisen kaufen.
Wofür?Refrain:
Macht kaputt, was euch kaputt macht!
Macht kaputt, was euch kaputt macht!Züge rollen,
Dollars rollen,
Maschinen laufen,
Menschen schuften,
Fabriken bauen,
Maschinen bauen,
Motoren bauen,
Kanonen bauen.
Für wen?Refrain:
Macht kaputt, was euch kaputt macht!
Macht kaputt, was euch kaputt macht!
Bomber fliegen,
Panzer rollen,
Polizisten schlagen,
Soldaten fallen,
Die Chefs schützen,
Die Aktien schützen,
Das Recht schützen,
Den Staat schützen.
Vor uns!Refrain:
Macht kaputt, was euch kaputt macht! (hey)
Macht kaputt, was euch kaputt macht!

Anmerkungen

Dieser Song wurde erst für das Theaterstück des Hoffmanns Comic Teaters „Rita & Paul“ geschrieben. Der Text von Norbert Krause, wurde von einem frühen Song von Rio Reiser  inspiriert.
Er wiederum wurde durch Bob Dylans „Subterranean Homesick Blues“ inspiriert.
Der Text dort lautete: „bombs are falling, tanks are rolling, soldiers dying, men are crying…“.
Ich glaube, die Parallelen sind nicht zu übersehen. Dieser Song erschien im Juni 1970 das erste Mal auf Single.

Das Einheitsfrontlied

Brecht/Eisler

Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum braucht er was zu Fressen, bitte sehr!
Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt,
Das schafft kein Fressen her.|: Drum links, zwei, drei! 😐
Wo dein Platz, Genosse ist!
Reih dich ein, in die Arbeitereinheitsfront,
Wenn du auch ein Arbeiter bist.Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum braucht er auch Kleider und Schuh!
Es macht ihn ein Geschwätz nicht warm
Und auch kein Trommeln dazu!
Drum links, . . . .Und weil der Mensch ein Mensch ist,
Drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!
Er will unter sich keine Sklaven sehn
Und über sich keine Herrn
Drum links . . . .

Und weil der Prolet ein Prolet ist,
Drum kann er sich nur selbst befrein.
Es kann die Befreiung der Arbeiterklasse
Nur die Sache der Arbeiter sein.
Drum links, . . . .

Grammy Nomierungen 2012: Best Dance Recording

Die Grammy Nomierungen sind draussen und haben v.a. im Bereich Best Dance Recording zu Diskussionen gesorgt. Who the Fuck is Al Walser haben sich wohl viele gefragt, und wie schafft er es nominiert zu werden? Für mich ist Al Walser ein Unbekannter, ich gebe es zu. Obwohl er 1982 in der Schweiz geboren wurde, und die Schweiz kein sehr grosses Land ist, kenne ich ihn nicht. Vielleicht liegt es an den vielen Bergen, dass ich noch nie was von Al Walser gehört habe, oder daran, dass Al unterdessen in Los Angeles lebt. Sein Track mit dem er nominiert wurde, „I Can’t Live Without You“ finde ich gar nicht so schlecht, wie viele schreiben. Es ist 80s Dance Groove oder Europop, mit einem mittelmässigen Video. Die Vocals von Olga Levit verleihen dem Ganzen einen besonderen Touch, den ich nicht beschreiben kann. Es hat was. Es ist ein bissschen schräg, aber es hat was. Doch wie hat es Al Walser geschafft nominiert zu werden? Keine Ahnung, ich glaube Al hat eine geheime schweizerische Notenfolge entwickelt und hat sie in seinem Song versteckt. Das geheime Tune sorgt  dafür, dass man den Song nicht mehr vergessen kann und sogar gut findet.

Von den übrigen Nominierten finde ich übrigens Avicii mit „Levels“ den absoluten Knüller: Eingängiger Dance Song mit originellem Video, das ich alleine schon wegen des Jumpstyle einfach cool finde.

Dann Calvin Harris mit „Let’s Go“. Naja einfach durchschnittlich, der Song ist schon beim ersten Mal hören einfach langweilig, vielleicht als Soundtrack zu einer Nike Werbung, oder als Werbung für ein Fitnessstudio. Für Werbung ist der Song schon deshalb geeignet, weil ein Werbe Clip nur ca. 30-45s lang ist. So lange fand ich den Song noch gut, aber nachher…

Skrillex mit „Bangarang“: Musik gefällt, das Video naja. Gangster Style soll das wohl sein, kommt mir aber reichlich Klische-behaftet und etwas veraltet rüber. Ich bin gegen Gewalt, und daher geht dieses Video halt gar nicht. Nein im Ernst, das Video ist schlicht langweilig. Also Ton raufdrehen und Bild abschalten, dann ist es ein guter Dance Track, der Respekt verdient.

Und dann -neben Al Walser- die grosse positive Überraschung für mich:
Swedish House Mafia „Don’t You Worry Child“. Trance von Feinsten, ich könnte  stundenlang zu hören, chilling, einfach und solide, mit einigen technischen Finessen, die Freude machen. Ja da steh ich drauf.

And the Winner is:…?

Nun jeder der nominiert wurde hat schon gewonnen, und es auch verdient. Al Walser ist wenigstens originell und speziell. Ich würde ihm den Sieg gönnen. Meine Tipps

  1. Avici „Levels“ – Jumpstyle forever
  2. Swedish House Mafia „Don’t You Worry Child“ – solide, gut
  3. Al Walser „I Can’t Live Without You“ – die schweizerische Geheimwaffe, schlägt zu

Amy MacDonald: Love Love Love

Das neue Album ‚A Curious Thing‘ der jungen Schottin (*1987) steht seit einigen Tagen auch in der Schweiz in den Regalen. Die Single wird  häufig im Radio gespielt, hübsches Lied, dachte ich, und habe die CD gekauft. Eines vorweg: Die CD ist noch besser als die Single. Was aus Amy Macdonalds Karriere mittel- oder langfristig wird, kann man nicht wissen, aber diese CD ist für mich ein Meilenstein. Ganz grosses Kino, wunderbar, einfach liebenswert!

Sehr professionell produziert,und vermarktet,  Musik für den Massengeschmack, aber trotzdem sehr intim. Voll durchorchestrierte Folk Songs wechseln ab mit Liedern, wo die Künstlerin nur mit Gitarre begleitet wird; Folk-Pop Songs wechseln wunderschön in eine etwas rockigere Gangart. Eine Stimme die  berührt, und Lyrics, die man ruhig verstehen darf. Sympathisch und einfach, der schottische Akzent der immer wieder durchschimmert garantiert alleine schon Gänsehaut.

Ich schwärme in letzter Zeit nicht mehr für neu veröffentlichte Musik, alles hat man irgendwo schon mal gehört, nichts geht mehr wirklich unter die Haut, besonders bei den Alben, die es in die Radios und die Hitparade schaffen. Doch dieses Album ist eine wahre Entdeckung. Kaufen Kaufen Kaufen und dann Hören Hören Hören!

Am 18. Juli ist Amy Macdonald übrigens am Gurtenfestival in Bern angekündigt, das mag die Open Air Fans freuen. Von hier aus wünsche ich ihr viel Glück und gutes Wetter.

Mein Lieblings Song im Album ‚A Curious Thing‘ ist übrigens ‚What Happiness Means to Me‘, neben dem Bonus Track: Bruce Springsteen’s ‚Dancing in the Dark in einer schönen unplugged Version.


Don’t Tell Me That It’s Over

Tell me why this world is a mess
I thought you always tried your best
Tell me what I’m ought to do
Maybe you should do it too

Tell me why they’re sleeping alone
No house no where to call a home
Tell me what I’m meant to see
Won’t you stop preaching at me

And I wanna see what it’s all about
And I wanna live, wanna give something back
Don’t tell me that it’s over
It’s only just begun
Don’t tell me that it’s over
Or that this song is sung
The song is sung

All the money in the world
Would never slit all the wrongs to right
All the fire in the world
Would never set my heart alive

I dream of a day when it’s all gone away
And the sun is shining bright
I dream of a day when it’s all gone away
But dreams are for night

And I wanna see what it’s all about
And I wanna live, wanna give something back
Don’t tell me that it’s over
It’s only just begun
Don’t tell me that it’s over
Or that this song is sung
The song is sung

Don’t tell that it’s over
Please I’m on my knees I’m beggin you to stop
It’s over please I’m on my knees I’m beggin you to stop

And I wanna see what it’s all about
And I wanna live, wanna give something back
Don’t tell me that it’s over
It’s only just begun
Don’t tell me that it’s over
Or that this song is sung
The song ïs sung…

What Happiness means to me

Maybe in the start we would laugh
Maybe in the end we will cry
But I believe in every book I ever read
And what you say

And the moon was in the sky
And the tears did fill my eyes
And the memories they all have passed
But in my head they’ll always last
And in the end before I could be
I’d shown the world what it means to me
Believe it or not
I made them see
This is what happiness means to me

Will I ever see your face again
Will I ever touch your skin
I’ll never stop loving everything you do
But not me and you

And the moon was in the sky
And the tears did fill my eyes
And the memories they all have passed
But in my head they’ll always last
And in the end before I could be
I’d shown the world what it means to me
Believe it or not
I made them see
This is what happiness means to me

And in the end I made them see
This is what happiness means to me

Michael Jackson: This Is It Rehearsal Tape June 23th 2009

Michael Jackson June 23 2009 ThisIsIt Rehearsal
Two days before the King of Pop died, he was rehearsing the ThisIsIt Tour

Michael Jackson’s last rehearsal tape released by AEG, recorded on June 23, 2009, just 48 hours before news of his death, June 25th, shocked the world. Michael Jackson was ready to kick off a world tour starting in London next month. Whether he could pull off a come back equal to Thriller, the world will never know. Whether you liked Michael or not, you have to admit, he was a musical genius. Rest in peace Michael.

Stephan Eicher: Two People in a Room

Chor Kultur und Volk Basel: Drei Chöre und ein Grammophon

Generationen – Eine Begegnung

Was geschieht, wenn Leute verschiedenen Alters und verschiedener Kulturen aufeinander treffen? Sie sprechen, streiten oder… machen Musik. Heiteres und Nachdenkliches, Klassisches und Popiges, Neues und Altes entsteht, vermischt und verwischt sich. Die Musik ist nie die Insel, sie ist immer das Meer, das einen atmen lässt, einen fort trägt und fort bleiben lässt, das einen öffnet, für sich und für andere…

Mitwirkende:

20 Schülerinnen und Schüler zweier Primarschulklassen aus Riehen.

Chor 50: Ruth Adam-Hehlen, Rosmarie Aeschlimann, Emmy Amacher, Elisabeth Bachmann, Elisabeth Bassan, Irina Brachwitz, Beatrice Buri, Margrit Clauwaert, Christa Elber, Vrene Fatzer, Rosmarie Frey, Barbara Funk, Verena Glättli, Ruth Greiner, Barbara Hausmann, Theres Höch, Elisabeth Joss, Monika Kappeler, Silvia Lips, Dorothée Malsbender, Sonja Meier, Verena Meyre, Martha Moll, Nelly Nyfeler, Dorothee Raillard, Beatrice Rudolf, Erika Rudolf von Rohr, Marie Jeanne Schmocker, Verena Schneider, Ursula Schweizer, Emmy Seroussi, Marianne Strösslin, Ursula Taverna, Ruth Theunert-Kaufmann, Lotti Vomstein, Gret Weidkuhn, Ursula Werthemann, Ruth Zähndler, Maja Zysset-Spring.

Chor Kultur und Volk: Sopran: Regula Chiquet, Barbara Josephy, Myriam König, Lara Molinari, Susanne Fischer, Ursina Forrer, Angela Frei, Cornelia Frei, Elke Schelling, Uschi Schmid-Winiger, Christine Seckinger, Linda Setz, Marcia Tham, Simone Thiele, Regula Treichler, Karine Tschopp. Alt: Franziska Fricker, Lisa Hollinger, Katharina Holzer, Anne Katrin Kaps, Daniela Neiss, Corinne Payot, Cary Pfenninger, Uli Scheck, Simone Scherz, Christiane Schweizer, Anja Setz Degen, Monique Steiner, Andrea Thoma. Tenor: Thomas Bächlin, Renato Corzani, Thomas Duarte, Stefan Weber, Alex Zeder. Bass: Christian Baer, Johann Göttl, Dieter Pfenninger, Peter Pfenninger.