Archiv der Kategorie: Krankheit

Hohe psychische Belastung bei IT-Technikern

Ständige Schlafstörungen sind besonders in der IT-Branche ein vernachlässigtes Problem. Das berichten indische Forscher um Sara Sarrafi Zadeh von der Universität Mysore in der Zeitschrift „Applied Research in Quality of Life“. Bei 35 Prozent der 91 IT-Techniker eines untersuchten Unternehmens konnten sie leichte, bei 21 Prozent schwere chronische Schlafprobleme feststellen. Die körperliche und psychische Verfassung der Untersuchten und ihre subjektive Lebensqualität stimme oft mit der Schlafqualität überein.
Dass sich das Problem nicht nur auf Indiens IT-Spezialisten beschränkt, betont Anja Gerlmaier vom Institut für Arbeit und Qualifikation IAQ der Universität Duisburg . Gerlmaier hat erst kürzlich mit Kollegen eine Studie zum Gesundheitszustand in der IT-Branche präsentiert und dabei besorgniserregende Zustände dokumentiert. „Die Schlafstörungen schienen auch in unserem Sample auf, wobei ein starker Zusammenhang zu Stress und zum Burnout-Syndrom besteht“, so die Expertin im pressetext-Interview.
Besonders die hochbeanspruchten IT-Techniker schlafen laut der deutschen Studie bei 331 Untersuchten schlecht – und zwar 54 Prozent von ihnen, womit dieses Problem häufiger ist als Rückenschmerz (46 Prozent),  Konzentrationsstörungen (45 Prozent), Magenleiden (35 Prozent) und Tinnitus (30 Prozent). Bei weniger beanspruchten IT-Technikern hat jeder fünfte Schlafstörungen, wobei Rücken- und Konzentrationsprobleme gleich oft vorkommen. Insgesamt ist jeder Vierte jeden Morgen müde und zerschlagen, jeder Dritte denkt ständig, er werde die Arbeit auf Dauer nicht durchhalten und 40 Prozent fühlen sich jeden Tag bei Arbeitsende „verbraucht“.
Dahinter steckt die enorme Stressbelastung, ist Gerlmaier überzeugt. „IT-Techniker sind mit ungeplanten Arbeiten, nicht realistisch kalkulierten und parallelen Projekten und teils kritischen Kundensituationen konfrontiert. Zudem macht ihnen auch die Virtualisierung der Arbeit zu schaffen. Sitzen die direkten Vorgesetzten in Texas, können sie diesen gegenüber eine zu hohe Belastung viel schlechter signalisieren.“ Die dauernde Anspannung sorgt für einen ständig hohen Adrenalinspiegel, wobei der Körper mit dem Abbau des Hormons nicht nachkommt. „Die Folgen sind Unruhe, Unfähigkeit des Abschaltens und der Erholung sowie erschwertes Einschlaf- und Durchschlafen.“

Die indischen Studienautoren schlagen vor, dass das richtige Schlafverhalten stärker in Lebensstil-Empfehlungen für die IT-Branche eingehen soll. Gerlmaier ist skeptisch. „Das Gesundheitsverhalten der IT-Techniker ist viel besser als beim Rest der Erwerbsbevölkerung. Sie rauchen selten, betreiben Sport und achten ohnehin mehr auf ihren Schlaf als andere.“ Kritik übt die Expertin jedoch auch an gängigen Präventionsangeboten. „Massagen, Yoga oder Stressprävention sind zwar gut, doch häufig sollen sie dem Mitarbeiter nur weismachen, er solle Belastungen als Herausforderungen sehen. Oft ist das eine Bagatellisierung.“

Eher werde man dem Problem durch konkrete Schritte einer Belastungsminderung gerecht. „Dazu gehört die Arbeitsgestaltung, jedoch auch die Beschränkung des Multitaskings. Günstig wäre, an höchstens zwei Projekten gleichzeitig tätig zu sein. In stressigen Übergangsphasen sollte man eigene Zielsetzungen überdenken und delegieren, da gerade Nebentätigkeiten viel Zeit fressen“, so Gerlmaier. Entscheidend sei jedoch auch eine gute Pausenkultur, zu der etwa gemeinsames Kaffeetrinken und Mittagessen beiträgt, sowie positive Freizeiterlebnisse. „Gerade bei Dauerstress verzichten viele auf Pausen. Das verschlimmert die Situation jedoch nur.“
Seien die Probleme auch ähnlich, könne man laut Gerlmaier die Arbeitssituation indischer IT-Entwickler dennoch nicht auf europäische Verhältnisse übertragen. „In Indien sind Großraumbüros mit fabriksmäßigen, unflexiblen Arbeitszeiten die Regel. Bei uns dominiert die Orientierung am Projekt und Arbeitstage dauern schon mal von 8 bis 22 Uhr, wenn es drängt.“ Viele deutsche Entwickler sind unter der Woche beim Kunden tätig. „Die oft vermutete Autonomie und Freiheit in der Arbeitszeit gibt es nicht, da Entwickler die anfallende Arbeitsmenge kaum beeinflussen können“, so die Expertin für Arbeitszeit und Arbeitsorganisation.

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In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Habe soeben einen Artikel gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Nein ich will, dass alle lesen, was geschrieben steht…
Besonders gefallen tut mir:

Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der Kommerz vor Kunst kommt. In der Erfolg wichtiger ist als Menschlichkeit, in der geschäftliche Rafinesse mit Intelligenz gleichgesetzt wird und in der nicht Erfahrung sondern Linientreue zählen. Ich möchte in keiner Gesellschaft leben, in der „Der Kunde ist König“ wörtlich genommen wird und sich Dientleister wie Bauern im 16.  Jahrhundert ihren Feudalherren beugen sollen, ohne das diese Praxis zumindest von den Betroffenen selbst als fragwürdig  empfunden wird.

Wenn man Ende 20 länger als für einen Moment, den andere kollektiv für´s vielbeschworene Gemeinschaftsgefühl nutzen,  überlegt, ob man das alles den Rest seines Lebens erträgt, dann hat man entweder Depressionen oder einfach die Schnauze voll  von einem „System“, an dessen Implementierung man etwa so viel Zutun hatte, wie der eigenen Geburt.

Mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ich allein KENNE in meinem Bekanntenkreis 6 Leute, die Therapien gebraucht haben, weil sie depressiv waren oder zumindest Hilfe gesucht haben. Die viel zitierte Dunkelziffer… keine Ahnung! Aber dieser Trend ist beängstigend und da hat keiner ein Familienmitglied verloren, oder spielt wöchentlich vor zigtausend Menschen Fußball.

Nein, die Leute sind einfach auf. Fertig, weil sie immer funktionieren müssen. Weil es keine Schwäche geben darf, weil sonst  jemand anders den Job macht, der belastbarer ist. Aspiranten gibt´s genug, das Aspirin wird knapp. Und wenn es nicht der Job ist, dann die Kohle. Man verdient 3.000 brutto und hat am Ende 400 zum leben. Warum? Weil man studieren wollte und nebenbei nicht arbeiten konnte. Oder, weil die Nebenkostenabrechnung mal eben so bei 800 EUR+ ansetzte. Dazu kommt, dass die Karre kaputt ist, man ins Krankenhaus musste. Oder die Partnerschaft zerissen ist, was Neukauf von Möbeln, Umzug etc. bedeutet…

Da tanzt man auch nicht ständig nackig über ne Blumenwiese und pfeift „Oh wie ist das schön!“. MAN, die Leute haben Existenzängste. Und das in einem Land, dass als Global Player beim Export mitspielt. Was wir vorallem exportieren? Gefühlt sind es Arbeitsplätze, aber was weiß ich schon? Aber warum zum Henker geht es einigen denn so schlecht? Oder zumindest nicht sooooooooooooo gut? Weil es einigen wenigen nie gut genug geht.

http://totalerscheiss.wordpress.com/2009/11/24/in-welcher-gesellschaft-wollen-wir-leben/

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
Nicht so einfach zu beantworten. Die ganze Wut auf’s System sitzt tief. Die Anzahl der Leute am Rande, von Armut bedroht oder betroffen wächst. Das System hat viele abgehängt oder sie haben sich selbst vom System verabschiedet, oder zumindest das Vertrauen gehörig verloren. Auch wenn du in der glücklichen Lage bist (noch) keine Depression zu haben, oder bei dir die Medikamente gut wirken, trotzdem ist doch die Überlegung interessant, welche die Initiative Grundeinkommen
aufwirft:
(für allgemeine Infos über die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und die Situation in anderen Ländern, siehe auch hier)

Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?
Würdest du denselben stupiden Job mit dem nörgelnden Chef weiterhin Tag für Tag ertragen, dich hinschleppen, Medikamente schlucken, nur damit du es weiterhin aushälst, nur damit du durchhälst?
Oder würdest du deine Lebenszeit nicht eher nutzen für Arbeiten, die dir wirklich Spass machen? Eine Betätigung, die dir Befriedigung bringt, und ethisch/moralisch ok ist, ja schlicht für dich stimmt, deinen Fähigkeiten und Belastbarkeit angepasst.

Was hiesse dies für unsere Gesellschaft, wenn die Mehrheit der Leute etwas anderes arbeiten würden, wenn für Ihr tägliches Einkommen gesorgt wäre? Ist unser (sozial)-(neo)-kapitalistisches System nicht schon selbst dabei, sich ausser Kraft zu setzen? Es braucht noch ein wenig Zeit – die Mächtigen und Korrupten stützen ihren Unterdrückungsmaschinerie -, aber die Auflösung eines Systems beginnt immer in den Köpfen der Menschen.

IT Stellenabbau in der Roche

„Grosser Stress“ für Roche-Informatiker

Informatik der beiden Sparten Pharma und Diagnostika wird zusammengelegt. Umfang des Stellenabbaus noch unklar.

Wie die ‚SonntagsZeitung‘ gestern berichtete, plant der Basler Pharma-Riese Roche die Zusammenlegung der IT-Bereiche der beiden Divisionen Pharma und Diagnostika. Der Entscheid ist im September gefällt worden. Ein Lenkungsausschuss ist daran, bis September 2010 ein Konzept zu erarbeiten. Ab Januar rapportieren die beiden IT-Bereiche an die Finanzabteilung. Die Zusammenlegung der Systeme sei mit „grossem Stress“ verbunden, berichtet die Zeitung. In welchem Umfang Stellen gestrichen werden, ist nicht bekannt.

Der Konzern nutze die Generationenwechsel an der Spitze der beiden Divisionen, aber auch die Integration von Genentech, um überall die Strukturen zu vereinfachen, heisst es in der ‚SonntagsZeitung‘.

Suizidserie bei France Telecom

Die Serie von Selbstmorden unter Mitarbeitern des französischen Telekommunikationskonzern France Telecom reißt nicht ab. Ein 51 Jahre alter Beschäftigter eines Callcenters stürzte sich am Montag bei Annecy von einer Brücke in den Tod. In einem Abschiedsbrief habe der Familienvater das Arbeitsklima in dem Konzern als Motiv für die Tat genannt, berichtete der französische Radiosender France Info. Nach Gewerkschaftsangaben nahmen sich in den vergangenen eineinhalb Jahren 24 Beschäftigte des Konzerns das Leben.

Die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass ein Teil der Selbstmorde direkt auf die Arbeitsbedingungen und den Konzernumbau zurückzuführen ist. In den vergangenen Jahren wurden 22.000 Stellen gestrichen und 7000 Mitarbeiter versetzt. Sogar die Regierung schaltete sich schon ein. Sie forderte die Unternehmensleitung zum Dialog mit den Mitarbeitern auf. Künftig sollen die Betriebsärzte – soweit es die Schweigepflicht erlaubt – psychisch labile Mitarbeiter melden. (dpa)

Michael Jackson: This Is It Rehearsal Tape June 23th 2009

Michael Jackson June 23 2009 ThisIsIt Rehearsal
Two days before the King of Pop died, he was rehearsing the ThisIsIt Tour

Michael Jackson’s last rehearsal tape released by AEG, recorded on June 23, 2009, just 48 hours before news of his death, June 25th, shocked the world. Michael Jackson was ready to kick off a world tour starting in London next month. Whether he could pull off a come back equal to Thriller, the world will never know. Whether you liked Michael or not, you have to admit, he was a musical genius. Rest in peace Michael.

Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 01.07.2009 19:00)

A diagram of influenza viral cell invasion and...

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

Country, territory and area Cumulative total     Newly confirmed since the last reporting period  
  Cases Deaths Cases Deaths
Algeria 2 0 0 0
Antigua and Barbuda 2 0 0 0
Argentina 1587 26 99 3
Australia 4090 7 52 0
Austria 15 0 3 0
Bahamas 6 0 2 0
Bahrain 15 0 0 0
Bangladesh 1 0 0 0
Barbados 10 0 0 0
Belgium 47 0 4 0
Bermuda, UKOT 1 0 0 0
Bolivia 205 0 79 0
Brazil 680 1 228 1
British Virgin Islands, UKOT 1 0 0 0
Brunei Darussalam 29 0 0 0
Bulgaria 10 0 3 0
Cambodia 6 0 0 0
Canada 7983 25 208 4
Cap Verde 3 0 0 0
Cayman Islands, UKOT 13 0 4 0
Chile 6211 12 1025 5
China 1518 0 76 0
Colombia 93 2 5 0
Costa Rica 279 2 24 1
Cote d’Ivoire 2 0 0 0
Cuba 46 0 12 0
Cyprus 48 0 23 0
Czech Republic 9 0 0 0
Denmark 55 0 11 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 108 2 0 0
Ecuador 163 0 38 0
Egypt 67 0 17 0
El Salvador 226 0 0 0
Estonia 13 0 0 0
Ethiopia 2 0 0 0
Fiji 2 0 0 0
Finland 26 0 0 0
France 277 0 42 0
    French Polynesia, FOC 2 0 0 0
    Martinique, FOC 2 0 0 0
    France, New Caledonia, FOC 6 0 6 0
Germany 417 0 51 0
Greece 92 0 6 0
Guatemala  254 2 0 0
Honduras 118 1 0 0
Hungary 10 0 2 0
Iceland 4 0 0 0
India 104 0 40 0
Indonesia 8 0 0 0
Iran 1 0 0 0
Iraq 11 0 1 0
Ireland 41 0 2 0
Israel 506 0 37 0
Italy 123 0 11 0
Jamaica 32 0 11 0
Japan 1266 0 54 0
Jordan 20 0 2 0
Kenya 1 0 1 0
Korea, Republic of 202 0 0 0
Kuwait 34 0 4 0
Laos 3 0 0 0
Latvia 1 0 0 0
Lebanon 39 0 14 0
Lithuania 1 0 0 0
Luxembourg 4 0 0 0
Malaysia 112 0 0 0
Mauritius 7 0 7 0
Mexico 8680 116 401 0
Montenegro 4 0 3 0
Morocco 17 0 6 0
Myanmar 1 0 1 0
Nepal 3 0 0 0
Netherlands 128 0 10 0
     Netherlands Antilles, Curaçao 7 0 4 0
     Netherlands Antilles, Sint Maarten 7 0 6 0
New Zealand 711 0 124 0
Nicaragua 293 0 16 0
Norway 32 0 1 0
Oman 3 0 0 0
Panama 417 0 14 0
Papua New Guinea 1 0 0 0
Paraguay 96 0 11 0
Peru 538 0 178 0
Philippines 861 1 0 0
Poland 15 0 1 0
Portugal 17 0 6 0
Qatar 10 0 0 0
Romania 28 0 4 0
Russia 3 0 0 0
Saint Lucia 1 0 1 0
Samoa 1 0 0 0
Saudi Arabia 81 0 12 0
Serbia 12 0 7 0
Singapore 701 0 102 0
Slovakia 13 0 4 0
Slovenia 4 0 0 0
South Africa 1 0 0 0
Spain 717 1 176 1
Sri Lanka 15 0 6 0
Suriname 11 0 0 0
Sweden 69 0 2 0
Switzerland 56 0 7 0
Thailand 1414 3 640 3
Trinidad and Tobago 53 0 0 0
Tunisia 3 0 1 0
Turkey 32 0 5 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 8 0 0 0
United Kingdom 6538 3 2288 2
     Guernsey, Crown Dependency 5 0 4 0
     Isle of Man, Crown Dependency 1 0 0 0
     Jersey, Crown Dependency 8 0 0 0
United States of America 27717 127 0 0
Uruguay 195 1 0 1
Vanuatu 2 0 0 0
Venezuela 193 0 21 0
Viet Nam 123 0 39 0
West Bank and Gaza Strip 13 0 4 0
Yemen 7 0 1 0
Grand Total 77201 332 6308 21


Stand Mittwoch, 01.07.2009, 16:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindestens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist.
Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die geltenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 01.07.2009 wurden insgesamt 66 bestätigte Fälle registriert. Bei 61 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Fünf Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt. Derzeit sind 27 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Anzahl neue Fälle (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)  Anzahl Fälle insgesamt  (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)
AG 8
BE 1 5
BL 2
BS 2 (2) 7 (2)
FR 1 2
GE 1 7
NE 3
SG 2
SO 2
TG 1
VD 3 (3) 15 (3)
ZH 12 (2)
Total 8 (5) 66 (7)

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten.  Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Nord-, Süd- und Zentralamerika, Karibik, Australien, Neuseeland, Thailand, Singapur, Grossbritannien, Spanien.
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen. Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.

Aktuelle Situation international
Am 29.06.2009, 09:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 70’893 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 311 Todesfälle (WHO, update 55).

Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 28.06.2009 12:00)

A diagram of influenza viral cell invasion and...

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und
weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

 

Country, territory and area Cumulative total   Newly confirmed since the last reporting period
  Cases Deaths Cases Deaths
Algeria 2 0 0 0
Antigua and Barbuda 2 0 0 0
Argentina 1391 21 178 14
Australia 3280 3 423 1
Austria 12 0 0 0
Bahamas 4 0 0 0
Bahrain 15 0 0 0
Bangladesh 1 0 0 0
Barbados 10 0 5 0
Belgium 36 0 6 0
Bermuda, UKOT 1 0 0 0
Bolivia 47 0 3 0
Brazil 399 0 65 0
British Virgin Islands, UKOT 1 0 0 0
Brunei Darussalam 11 0 7 0
Bulgaria 7 0 2 0
Cambodia 5 0 4 0
Canada 6732 19 275 4
Cap Verde 3 0 0 0
Cayman Islands, UKOT 9 0 2 0
Chile 5186 7 871 3
China 1089 0 183 0
Colombia 72 2 1 0
Costa Rica 222 1 33 0
Cote d’Ivoire 2 0 0 0
Cuba 34 0 19 0
Cyprus 9 0 4 0
Czech Republic 9 0 2 0
Denmark 41 0 7 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 108 2 0 0
Ecuador 125 0 10 0
Egypt 43 0 3 0
El Salvador 160 0 0 0
Estonia 8 0 3 0
Ethiopia 2 0 0 0
Fiji 2 0 0 0
Finland 26 0 0 0
France 191 0 20 0
    French Polynesia, FOC 1 0 0 0
    Martinique, FOC 2 0 0 0
Germany 333 0 32 0
Greece 73 0 15 0
Guatemala  254 2 19 1
Honduras 118 1 0 1
Hungary 8 0 1 0
Iceland 4 0 0 0
India 64 0 0 0
Indonesia 2 0 2 0
Iran 1 0 1 0
Ireland 29 0 6 0
Israel 405 0 30 0
Italy 102 0 6 0
Jamaica 19 0 0 0
Japan 1049 0 156 0
Jordan 15 0 0 0
Korea, Republic of 142 0 27 0
Kuwait 30 0 4 0
Laos 3 0 0 0
Latvia 1 0 0 0
Lebanon 25 0 0 0
Luxembourg 3 0 0 0
Malaysia 68 0 0 0
Mexico 8279 116 432 1
Montenegro 1 0 0 0
Morocco 11 0 2 0
Netherlands 116 0 6 0
     Netherlands Antilles, Curaçao * 3 0 0 0
     Netherlands Antilles, Sint Maarten 1 0 0 0
New Zealand 453 0 67 0
Nicaragua 265 0 45 0
Norway 22 0 0 0
Oman 3 0 0 0
Panama 358 0 28 0
Papua New Guinea 1 0 0 0
Paraguay 79 0 21 0
Peru 252 0 35 0
Philippines 445 1 0 0
Poland 13 0 0 0
Portugal 7 0 1 0
Qatar 10 0 0 0
Romania 19 0 0 0
Russia 3 0 0 0
Samoa 1 0 0 0
Saudi Arabia 48 0 3 0
Serbia 2 0 2 0
Singapore 315 0 121 0
Slovakia 7 0 3 0
Slovenia 3 0 2 0
South Africa 1 0 0 0
Spain 541 0 2 0
Sri Lanka 7 0 2 0
Suriname 11 0 0 0
Sweden 61 0 6 0
Switzerland 47 0 14 0
Thailand 774 0 0 0
Trinidad and Tobago 25 0 0 0
Tunisia 2 0 0 0
Turkey 26 0 0 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 7 0 5 0
United Kingdom 3597 1 692 0
     Guernsey, Crown Dependency 1 0 1 0
     Isle of Man, Crown Dependency 1 0 0 0
     Jersey, Crown Dependency 8 0 5 0
United States of America 21449 87 0 0
Uruguay 195 0 0 0
Vanuatu 2 0 1 0
Venezuela 153 0 18 0
Viet Nam 63 0 7 0
West Bank and Gaza Strip 9 0 1 0
Yemen 6 0 0 0
Grand Total 59814 263 3947 25


Stand Freitag, 26.06.2009, 15:30 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindes-tens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist. Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die gel-tenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 26.06.2009 wurden insgesamt 49 bestätigte Fälle registriert. Bei 44 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Fünf Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt.Derzeit sind 11 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Anzahl Fälle insgesamt (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)
AG 8 (3)
BE 4
BL 2 (1)
BS 5
GE 3
NE 1 2
SG 2
SO 2 (1)
VD 11
ZH 10 (3)
Total 49 (8)

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten.  Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkran-kungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Argentinien, Australien, Chile, Dominikanische Republik, Grossbritannien, Kanada, Mexiko, Panama, Spanien, USA.
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen.
Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.

Aktuelle Situation international
Am 26.06.2009, 07:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 59’814 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 263 Todesfälle (WHO, update 54).