Erdbeben Basel: Regierung unternimmt nichts

BASEL. – Nach dem weiteren Erdbeben von heute Samstagmorgen trafen sich am Mittag die Basler Regierungspräsidentin und Baudirektorin Barbara Schneider und Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass zu einer Lagebeurteilung. Laut einem Communiqué wurden „keine weiteren Massnahmen“ beschlossen, da die Arbeiten am „Deep Heat Mining“-Projekt „derzeit eingestellt sind und der Wasserdruck im Bohrloch sich bereits drei Tage nach dem Stopp der Einpressungen am 8. Dezember normalisiert hatte“.

Laut einer Medienmitteilung der Geopower AG wurden nach dem Stopp des Einpressens von Wasser am 8. Dezember 2006 und dem Druckabbau im Bohrloch weiterhin Erschütterungen mit abnehmender Häufigkeit und Stärken bis Magnitude 2,5 registriert. Dies entspreche der Aussage der Fachleute im Dezember, wonach das Auftreten von weiteren spürbaren Erschütterungen nicht ausgeschlossen werden kann. Um diese Erschütterungen zu überwachen, werde die Seismizität im Bohrlochbereich und der gesamten Region detailliert aufgezeichnet. Die Stärke mit Magnitude 3,1 des heutigen Bebens liege damit „über den bisher registrierten Werten seit dem 8. Dezember“. 

Allfällige Schadensmeldungen sind an die Geopower Basel AG, Margarethenstrasse 40, 4002 Basel oder info@geopower-basel.ch zu richten.

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