Bombenalarm in Basel: Pfadiübung

Bombenalarm im Bahnhof SBB – Schalterhalle gesperrt

Bombenalarm im Bahnhof SBB

Einheiten der Polizei, Sanität, Feuerwehr und Staatsanwaltschaft in der Eingangshalle des Bahnhofs SBB in Basel. Foto Keystone

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Basel./baz. Die Schalterhalle des Bahnhofs SBB in Basel ist am Samstag für rund zwei Stunden gesperrt worden – wegen eines Koffers mit Drähten. Touristen aus den USA hatten beobachtet, wie sich ein etwa 20-Jähriger verdächtig verhielt und den Koffer in das Schliessfach sperrte. Laut baz-Reporter ist der Koffer von den Bombenspezialisten der Basler Polizei nach 16 Uhr vorsichtig geöffnet worden – er wurde nicht gesprengt.

Ob es sich um eine Bombe handelt, konnte die Polizei noch nicht sagen, die sich mit einem Grossaufgebot vor Ort befand. Die übrigen Teile des Bahnhofs waren von der Sperrung der Schalterhalle ab 14.15 Uhr nicht betroffen. Alle Züge verkehrten normal. Nach der Öffnung des Koffers wurde auch die Schalterhalle wieder freigegeben. Nur die Schliessfach-Halle blieb noch gesperrt.

Die Nervosität in Basel scheint recht gross zu sein. Verständlich nach dem Amokschützen letzte Woche und den Terrorängsten, die uns die US-Medien einzureden versuchen. Die Auflösung der Geschichte wird wohl für ein Fasnachtssujet gut sein:

SBB-Schalterhalle in Basel nach Bombenalarm kurzfristig gesperrt

Pfadfinder übten sich in James Bond

Am Samstagnachmittag musste die Schalterhalle des SBB-Bahnhofs in Basel für rund zwei Stunden gesperrt werden. Grund war ein verdächtiger Gegenstand in einem Schliessfach. Touristen hatten die Bahnpolizei verständigt.

(sda) Pfadfinder deponierten im Rahmen einer «James-Bond-Übung» einen verdächtigen Gegenstand in einem Schliessfach des Baslers SBB-Bahnhofs.

Touristen verständigten daraufhin die Bahnpolizei; sie hätten um 14 Uhr einen jungen Mann beobachtet, der einen verdächtigen Gegenstand in das Schliessfach sperrte, sagte Peter Gill, Mediensprecher der Kantonspolizei Basel, auf Anfrage. Die Polizei habe daraufhin die Schalterhalle und die umliegenden Geschäfte im Bahnhof evakuiert.

Im Laufe des späteren Nachmittages meldeten sich zwei Pfadiführer aus dem Kanton Aargau, eine 19-jährige Frau und ein 18-jähriger Mann, bei der Kantonspolizei. Sie hatten mit einer Gruppe Kinder eine «James-Bond-Übung» in Basel geplant und zu diesem Zweck einen Behälter präpariert. Diesen deponierten sie in einem Schliessfach des SBB-Bahnhofs.

Die Pfadfinderübung löste eine grössere Polizeiaktion aus, an der die Berufsfeuerwehr, die Sanität, das Kriminalkommissariat und die Kriminaltechnische Abteilung beteiligt waren. Um 16Uhr öffneten Sprengstoffexperten der Polizei den Behälter kontrolliert. «Wir mussten davon ausgehen, dass sich im Behälter etwas Gefährliches befinden könnte», sagte Gill.

Derzeit untersucht die Kriminaltechnik Basel noch den Behälter. Gill konnte zur dessen Beschaffenheit keine näheren Angaben machen. Die beiden Pfadiführer wurden am Samstagabend befragt.

Um 16 Uhr 15 wurden die evakuierte Schalterhalle und die Geschäfte wieder geöffnet. Der Zugverkehr war zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen. Die Passagiere konnten die Geleise über einen Umweg erreichen.

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