Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/
Country, territory and area
Cumulative total
Newly confirmed since the last reporting period
Cases
Deaths
Cases
Deaths
Algeria
2
0
0
0
Antigua and Barbuda
2
0
0
0
Argentina
1587
26
99
3
Australia
4090
7
52
0
Austria
15
0
3
0
Bahamas
6
0
2
0
Bahrain
15
0
0
0
Bangladesh
1
0
0
0
Barbados
10
0
0
0
Belgium
47
0
4
0
Bermuda, UKOT
1
0
0
0
Bolivia
205
0
79
0
Brazil
680
1
228
1
British Virgin Islands, UKOT
1
0
0
0
Brunei Darussalam
29
0
0
0
Bulgaria
10
0
3
0
Cambodia
6
0
0
0
Canada
7983
25
208
4
Cap Verde
3
0
0
0
Cayman Islands, UKOT
13
0
4
0
Chile
6211
12
1025
5
China
1518
0
76
0
Colombia
93
2
5
0
Costa Rica
279
2
24
1
Cote d’Ivoire
2
0
0
0
Cuba
46
0
12
0
Cyprus
48
0
23
0
Czech Republic
9
0
0
0
Denmark
55
0
11
0
Dominica
1
0
0
0
Dominican Republic
108
2
0
0
Ecuador
163
0
38
0
Egypt
67
0
17
0
El Salvador
226
0
0
0
Estonia
13
0
0
0
Ethiopia
2
0
0
0
Fiji
2
0
0
0
Finland
26
0
0
0
France
277
0
42
0
French Polynesia, FOC
2
0
0
0
Martinique, FOC
2
0
0
0
France, New Caledonia, FOC
6
0
6
0
Germany
417
0
51
0
Greece
92
0
6
0
Guatemala
254
2
0
0
Honduras
118
1
0
0
Hungary
10
0
2
0
Iceland
4
0
0
0
India
104
0
40
0
Indonesia
8
0
0
0
Iran
1
0
0
0
Iraq
11
0
1
0
Ireland
41
0
2
0
Israel
506
0
37
0
Italy
123
0
11
0
Jamaica
32
0
11
0
Japan
1266
0
54
0
Jordan
20
0
2
0
Kenya
1
0
1
0
Korea, Republic of
202
0
0
0
Kuwait
34
0
4
0
Laos
3
0
0
0
Latvia
1
0
0
0
Lebanon
39
0
14
0
Lithuania
1
0
0
0
Luxembourg
4
0
0
0
Malaysia
112
0
0
0
Mauritius
7
0
7
0
Mexico
8680
116
401
0
Montenegro
4
0
3
0
Morocco
17
0
6
0
Myanmar
1
0
1
0
Nepal
3
0
0
0
Netherlands
128
0
10
0
Netherlands Antilles, Curaçao
7
0
4
0
Netherlands Antilles, Sint Maarten
7
0
6
0
New Zealand
711
0
124
0
Nicaragua
293
0
16
0
Norway
32
0
1
0
Oman
3
0
0
0
Panama
417
0
14
0
Papua New Guinea
1
0
0
0
Paraguay
96
0
11
0
Peru
538
0
178
0
Philippines
861
1
0
0
Poland
15
0
1
0
Portugal
17
0
6
0
Qatar
10
0
0
0
Romania
28
0
4
0
Russia
3
0
0
0
Saint Lucia
1
0
1
0
Samoa
1
0
0
0
Saudi Arabia
81
0
12
0
Serbia
12
0
7
0
Singapore
701
0
102
0
Slovakia
13
0
4
0
Slovenia
4
0
0
0
South Africa
1
0
0
0
Spain
717
1
176
1
Sri Lanka
15
0
6
0
Suriname
11
0
0
0
Sweden
69
0
2
0
Switzerland
56
0
7
0
Thailand
1414
3
640
3
Trinidad and Tobago
53
0
0
0
Tunisia
3
0
1
0
Turkey
32
0
5
0
Ukraine
1
0
0
0
United Arab Emirates
8
0
0
0
United Kingdom
6538
3
2288
2
Guernsey, Crown Dependency
5
0
4
0
Isle of Man, Crown Dependency
1
0
0
0
Jersey, Crown Dependency
8
0
0
0
United States of America
27717
127
0
0
Uruguay
195
1
0
1
Vanuatu
2
0
0
0
Venezuela
193
0
21
0
Viet Nam
123
0
39
0
West Bank and Gaza Strip
13
0
4
0
Yemen
7
0
1
0
Grand Total
77201
332
6308
21

Stand Mittwoch, 01.07.2009, 16:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindestens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist.
Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die geltenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.
Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 01.07.2009 wurden insgesamt 66 bestätigte Fälle registriert. Bei 61 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Fünf Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt. Derzeit sind 27 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Anzahl neue Fälle (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt) Anzahl Fälle insgesamt (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)
AG 8
BE 1 5
BL 2
BS 2 (2) 7 (2)
FR 1 2
GE 1 7
NE 3
SG 2
SO 2
TG 1
VD 3 (3) 15 (3)
ZH 12 (2)
Total 8 (5) 66 (7)
Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten. Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.
Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Nord-, Süd- und Zentralamerika, Karibik, Australien, Neuseeland, Thailand, Singapur, Grossbritannien, Spanien.
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen. Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.
Aktuelle Situation international
Am 29.06.2009, 09:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 70’893 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 311 Todesfälle (WHO, update 55).
Der Boom der drei Medikamente Ritalin, Concerta und Medikinet ist in der Schweiz ungebrochen. 2008 wurde ein Fünftel mehr Packungen der Mittel verkauft, die gegen das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, als ein Jahr zuvor. Damit hat sich der Schweizer Ritalin-Markt innerhalb eines Jahrzehnts verachtfacht.