Radio B: Die Stimme der Vernunft

Einträge werden als ‘comedy’ kategorisiert

Chor Kultur und Volk Basel: Drei Chöre und ein Grammophon

Donnerstag, 21. August 2008 · Kommentar schreiben

Generationen – Eine Begegnung

Was geschieht, wenn Leute verschiedenen Alters und verschiedener Kulturen aufeinander treffen? Sie sprechen, streiten oder… machen Musik. Heiteres und Nachdenkliches, Klassisches und Popiges, Neues und Altes entsteht, vermischt und verwischt sich. Die Musik ist nie die Insel, sie ist immer das Meer, das einen atmen lässt, einen fort trägt und fort bleiben lässt, das einen öffnet, für sich und für andere…

Mitwirkende:

20 Schülerinnen und Schüler zweier Primarschulklassen aus Riehen.

Chor 50: Ruth Adam-Hehlen, Rosmarie Aeschlimann, Emmy Amacher, Elisabeth Bachmann, Elisabeth Bassan, Irina Brachwitz, Beatrice Buri, Margrit Clauwaert, Christa Elber, Vrene Fatzer, Rosmarie Frey, Barbara Funk, Verena Glättli, Ruth Greiner, Barbara Hausmann, Theres Höch, Elisabeth Joss, Monika Kappeler, Silvia Lips, Dorothée Malsbender, Sonja Meier, Verena Meyre, Martha Moll, Nelly Nyfeler, Dorothee Raillard, Beatrice Rudolf, Erika Rudolf von Rohr, Marie Jeanne Schmocker, Verena Schneider, Ursula Schweizer, Emmy Seroussi, Marianne Strösslin, Ursula Taverna, Ruth Theunert-Kaufmann, Lotti Vomstein, Gret Weidkuhn, Ursula Werthemann, Ruth Zähndler, Maja Zysset-Spring.

Chor Kultur und Volk: Sopran: Regula Chiquet, Barbara Josephy, Myriam König, Lara Molinari, Susanne Fischer, Ursina Forrer, Angela Frei, Cornelia Frei, Elke Schelling, Uschi Schmid-Winiger, Christine Seckinger, Linda Setz, Marcia Tham, Simone Thiele, Regula Treichler, Karine Tschopp. Alt: Franziska Fricker, Lisa Hollinger, Katharina Holzer, Anne Katrin Kaps, Daniela Neiss, Corinne Payot, Cary Pfenninger, Uli Scheck, Simone Scherz, Christiane Schweizer, Anja Setz Degen, Monique Steiner, Andrea Thoma. Tenor: Thomas Bächlin, Renato Corzani, Thomas Duarte, Stefan Weber, Alex Zeder. Bass: Christian Baer, Johann Göttl, Dieter Pfenninger, Peter Pfenninger.

Kategorien: Basel · Musik · comedy

Ewig frische Leichen im Keller

Montag, 26. November 2007 · Kommentar schreiben

Ewig frische Leichen im Keller

Die Kellerräume des Bremer St.-Petri-Doms umgibt ein Geheimnis: Leichen verwesen in den Gewölben nicht, sondern bleiben als Mumien für die Ewigkeit erhalten.

Die Leibesfülle des Offiziers ist noch immer zu erkennen. Auch die Härchen auf den Wangen eines jüngeren Mannes sind noch gut erhalten. Acht Tote liegen in ihren Holzsärgen im sogenannten Bleikeller neben dem mächtigen evangelischen Dom. Wahrscheinlich befanden sich die meisten von ihnen zu Lebzeiten lediglich auf der Durchreise, wie focus.de berichtet. Sie starben in Bremen, und ihre Leichen konnten wegen widriger Umstände oder kriegerischer Unruhen nicht in ihren Heimatort transportiert werden.

Extrem trockener Boden

Die mumifizierende Wirkung in den Kellern des Doms ist in der Region einmalig und auf ein kleines Gebiet begrenzt. Über die Ursache des Phänomens ist noch nichts bekannt. Dompfarrer Peter Ulrich: «Radioaktivität konnte nicht nachgewiesen werden. Wahrscheinlich liegt es am extrem trockenen Boden auf der Dominsel.»

Um die Toten ranken sich viele Sagen

Einer der Männer soll ein Dachdecker gewesen sein. Er sei vom Domdach in den Tod gestürzt. Erst Jahre später soll seine Leiche gefunden worden sein – fast unversehrt, der Mund immer noch geöffnet von seinem letzten Schrei. «Alles Unsinn», sagt Ulrich, bei einer 1985 durchgeführten Untersuchung habe man keinerlei Knochenbrüche beim angeblichen Handwerker feststellen können, die auf einen Sturz hindeuten würden. Dafür zeigte eine Röntgenaufnahme, dass eine Kugel in seiner Wirbelsäule steckte. Mehr bekannt ist über das Schicksal des Tagelöhners Conrad Ehlers. Die Gemeinde soll ihn bis zu seinem Tod versorgt haben. Dafür gab er sein Einverständnis, dass an seiner Leiche die konservierende Wirkung überprüft werden könnte. Am 31. Dezember 1788 wurde sein Körper zu den älteren sieben Leichen gelegt.

Särge als Garderobe

Früher lagen die Leichen nicht im heutigen Schauraum, sondern in einer kleinen Kapelle im Ostteil des Domes. Dort wurden nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Dom stark zerstört war, die Gottesdienste abgehalten. Die Toten waren ein ganz gewöhnlicher Anblick. Die Gottesdienstbesucher hätten sogar ihre Mäntel auf den Mumien abgelegt. 

Noch weniger respektvoll waren die Schaulustigen. Immer wieder wurde ein Stück ledrige Haut oder sogar ein Finger als Souvenir gestohlen. Deshalb schützen heute Glasplatten die Toten.

(http://www.stpetridom.de/dom/bleikeller/bleikeller.php)

Kategorien: Bremen · Krankheit · Leiche · Mumie · Mystery · comedy · radio

Kultur und Volk Basel / Literaturkurve Basel: Wartesaal ins Glück

Mittwoch, 12. September 2007 · Kommentar schreiben

Salle des Pas Perdus

WARTESAAL INS GLÜCK,

EIN MUSIKALISCH-LITERARISCHES EREIGNIS,
DARGEBOTEN VOM CHOR KULTUR UND VOLK BASEL
IN ZUSAMMENARBEIT MIT CARLO MICHEL,

LITERATURKURVE BASEL.

LEITUNG: PAOLO VIGNOLI

SA 15. SEPTEMBER, 20 UHR, UND SO 16. SEPTEMBER, 19 UHR
SA 22. SEPTEMBER. 20 UHR, UND SO 23. SEPTEMBER, 11 UHR
SÄULENHALLE RIEHEN BASELSTRASSE 57, 4125 RIEHEN
(TRAM 6, RIEHEN DORF, CA 100 M. WEITER RICHTUNG BEYELER,

AUF DER LINKEN SEITE), EINTRITT FREI, KOLLEKTE

Im Wartesaal „SALLE DES PAS PERDUS“ ereignet sich Seltsames:

Wegen eines Stromausfalls finden sich dort Leute ein, die noch nie da waren und leisten dem Poeten und der Putzfrau Gesellschaft. Gefühle werden in Musik und Text sicht- und hörbar. Ein abwechslungsreiches Programm wird in passender Umgebung vom Chor Kultur und Volk Basel in Szene gesetzt, mit Musik von Pop bis Klassik und Texten von Carlo Michel, der auch aktiv auf der Bühne am Geschehen beteiligt ist, Béatrice Meyer, u.a. – Man darf gespannt sein. Warten Sie’s ab und reisen Sie mit!

„Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt” (Joseph Beuys)

SOPRAN: Regula Chiquet, Susanne Fischer, Cornelia Frei, Lara Molinari, Linda Setz, Marcia Tham, Simone Thiele, Karine Tschopp, Franziska Wenk.
ALT:
Gabriele Bär, Maja Frei, Franziska Fricker, Lisa Holinger, Ruth Kammermann, Daniela Neiss, Corinne Payot, Cary Pfenninger, Uli Scheck, Christiane Schweizer, Anja Setz, Andrea Thoma, Karin Zollinger.
TENOR:
Thomas Bächlin, Renato Corzani, Thomas Duarte, Stefan Weber.
BASS: Johan Göttl, Dieter Pfenninger, Peter Pfenninger, Thomas Reiss.

Die Premiere am 15.9.07 war ein gelungener Anlass. Die Säulenhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Mischung aus Chorgesang, szenischen Darstellungen und gelesenen Texten war sympathisch, erfrischend und auf hohem Niveau. Die Set List sah so aus:

  • Killing Me Softly (Norman Gimbel)
  • Die Stimme (Lesung Carlo Michel)
  • Only You (M. Vincent John/V. Clarke)
  • Stets In Truure (Volkslied aus Glarus/Hansruedi Willisegger)
  • Calypso (Lesung Carlo Michel)
  • Du Fragsch Mi Wer I Bi (Volkslied aus Bern/Heidi Stucki)
  • Scharlachrot (Patent Ochsner/Arrangement Barbara Wyss)
  • Mundharmonika (Ernst Jandl, ab Tonband)
  • Der Alte (Lesung Carlo Michel)
  • Arabisch (Mani Matter/Arrangement E.-M. Büchi)
  • Himmel (Lesung, Roger Willemsen)
  • Volare (Domenico Modugno/Arrangement P. Vignoli)
  • Bahnhofsklo (Béatrice Meyer, ab Tonband)
  • Belle et Ressemblante (Francis Poulenc/Paul Eluard)
  • Feuilles Oh (Volkslied aus Haiti)
  • La Mi La Gah (nach Fammi Andar Via von Claudio Baglioni/Arrangement P. Vignoli)
  • Ich Fahr Dahin (J. Brahms)
  • Va Pensiero (Chor der Gefangenen aus Nabucco von G. Verdi)
  • Good Night (John Lennon/Paul McCartney)
  • Locus Iste (Anton Bruckner [als Zugabe])

Die Dauer der Aufführung inklusive einer Zugabe dauerte 80min., eine sehr angenehme Länge, da die Stuhlung in der vollbesetzten Säulenhalle eher eng war. Gerade der Anfang der Darbietung kam erst schleppend in Gang, 15min. szenische Darstellung in einem Bahnhofswartsaal. Naja, dafür gelang der musikalische Einstieg mit Killing Me Softly umso besser. Die gelesenen Texte von Carlo Michel irritierten anfangs. Seine scheue, fast unsichere und raue Stimme war jedoch ein wirklich gelungener Kontrapunkt zum gesanglich imposanten Chor. Die Texte der Literaturkurve (Béatrice Meyer und Carlo Michel) sind alle beeindruckend und einfühlsam, und die Idee der Zusammenarbeit mit dem Chor Kultur und Volk sollte in Zukunft weiterverfolgt werden.

In den erwähnten szenischen Darstellungen kam der Laiencharakter der Darbietenden zum Vorschein. Hier wäre weniger mehr gewesen. Für meinen Geschmack gab es zwischen den Lesungen und dem Chorgesang zuviel Bewegung und Unruhe. Dies erzeugte zuviel Ablenkung, für die anwesenden Gäste, jedoch auch für den Chor selbst.

Absolute Höhepunkte des Abends – neben den ausserordentlich tollen Texten der Literaturkurve – waren Scharlachrot, Volare, Locus Iste und v.a. Ich fahr dahin! Gänsehaut garantiert…

Gesanglich auseinander gefallen sind: Arabisch, Feuilles Oh und Va Pensiero. Tja kann passieren. Insgesamt ein absolut empfehlenswertes, abwechslungsreiches Happening auf literarisch und gesanglich beeindruckend hohem Niveau.

Kategorien: Basel · Musik · comedy

Frohe Weihnachten

Freitag, 22. Dezember 2006 · 1 Kommentar


Musste das sein?
Ja das musste jetzt sein.

Und jetzt wird es richtig gemütlich

Kategorien: comedy · loriot · video · youtube

Loriot: Weihnachtseinkäufe

Mittwoch, 20. Dezember 2006 · Kommentar schreiben

Opa Hoppenstedt ist auch schon im Weihnachtsstress

Kategorien: Baum · comedy · loriot · video · youtube

Freddie Mercury 1986

Sonntag, 3. Dezember 2006 · Kommentar schreiben

Kategorien: Foto · Musik · comedy · photo · queen · radio

Bombenalarm in Basel: Pfadiübung

Sonntag, 26. November 2006 · Kommentar schreiben

Bombenalarm im Bahnhof SBB – Schalterhalle gesperrt

Bombenalarm im Bahnhof SBB

Einheiten der Polizei, Sanität, Feuerwehr und Staatsanwaltschaft in der Eingangshalle des Bahnhofs SBB in Basel. Foto Keystone

Weitere Bilder…

Basel./baz. Die Schalterhalle des Bahnhofs SBB in Basel ist am Samstag für rund zwei Stunden gesperrt worden – wegen eines Koffers mit Drähten. Touristen aus den USA hatten beobachtet, wie sich ein etwa 20-Jähriger verdächtig verhielt und den Koffer in das Schliessfach sperrte. Laut baz-Reporter ist der Koffer von den Bombenspezialisten der Basler Polizei nach 16 Uhr vorsichtig geöffnet worden – er wurde nicht gesprengt.

Ob es sich um eine Bombe handelt, konnte die Polizei noch nicht sagen, die sich mit einem Grossaufgebot vor Ort befand. Die übrigen Teile des Bahnhofs waren von der Sperrung der Schalterhalle ab 14.15 Uhr nicht betroffen. Alle Züge verkehrten normal. Nach der Öffnung des Koffers wurde auch die Schalterhalle wieder freigegeben. Nur die Schliessfach-Halle blieb noch gesperrt.

Die Nervosität in Basel scheint recht gross zu sein. Verständlich nach dem Amokschützen letzte Woche und den Terrorängsten, die uns die US-Medien einzureden versuchen. Die Auflösung der Geschichte wird wohl für ein Fasnachtssujet gut sein:

SBB-Schalterhalle in Basel nach Bombenalarm kurzfristig gesperrt

Pfadfinder übten sich in James Bond

Am Samstagnachmittag musste die Schalterhalle des SBB-Bahnhofs in Basel für rund zwei Stunden gesperrt werden. Grund war ein verdächtiger Gegenstand in einem Schliessfach. Touristen hatten die Bahnpolizei verständigt.

(sda) Pfadfinder deponierten im Rahmen einer «James-Bond-Übung» einen verdächtigen Gegenstand in einem Schliessfach des Baslers SBB-Bahnhofs.

Touristen verständigten daraufhin die Bahnpolizei; sie hätten um 14 Uhr einen jungen Mann beobachtet, der einen verdächtigen Gegenstand in das Schliessfach sperrte, sagte Peter Gill, Mediensprecher der Kantonspolizei Basel, auf Anfrage. Die Polizei habe daraufhin die Schalterhalle und die umliegenden Geschäfte im Bahnhof evakuiert.

Im Laufe des späteren Nachmittages meldeten sich zwei Pfadiführer aus dem Kanton Aargau, eine 19-jährige Frau und ein 18-jähriger Mann, bei der Kantonspolizei. Sie hatten mit einer Gruppe Kinder eine «James-Bond-Übung» in Basel geplant und zu diesem Zweck einen Behälter präpariert. Diesen deponierten sie in einem Schliessfach des SBB-Bahnhofs.

Die Pfadfinderübung löste eine grössere Polizeiaktion aus, an der die Berufsfeuerwehr, die Sanität, das Kriminalkommissariat und die Kriminaltechnische Abteilung beteiligt waren. Um 16Uhr öffneten Sprengstoffexperten der Polizei den Behälter kontrolliert. «Wir mussten davon ausgehen, dass sich im Behälter etwas Gefährliches befinden könnte», sagte Gill.

Derzeit untersucht die Kriminaltechnik Basel noch den Behälter. Gill konnte zur dessen Beschaffenheit keine näheren Angaben machen. Die beiden Pfadiführer wurden am Samstagabend befragt.

Um 16 Uhr 15 wurden die evakuierte Schalterhalle und die Geschäfte wieder geöffnet. Der Zugverkehr war zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen. Die Passagiere konnten die Geleise über einen Umweg erreichen.

Kategorien: Basel · Gewalt · comedy

Monty Python – The Mouse Problem

Donnerstag, 23. November 2006 · Kommentar schreiben

Kategorien: comedy · monty python · video · youtube