Radio B: Die Stimme der Vernunft

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Nebenwirkung von Erdwärmebohrung in Wiesbaden

Samstag, 7. November 2009 · Kommentar schreiben

Wasseraustritt nach Geothermiebohrung in Wiesbaden gestoppt

Verstopfen des Bohrlochs mit Beton im dritten Versuch gelungen

Es sprudelt nicht mehr. Eine Bohrpanne hatte in Wiesbaden zu einem gewaltigen Wasseraustritt geführt. Mehr als 24 Stunden nach der Panne beim hessischen Finanzministerium konnte der Schaden nun behoben werden.

Der Wasseraustritt am hessischen Finanzministerium in Wiesbaden ist am Samstag gestoppt worden. Laut Behörden wurde das Bohrloch verschlossen, indem man Beton mit hohem Druck tief in die Erde einbrachte. Seit dem Freitag waren zwei Versuche fehlgeschlagen.

Bei einer Erdwärmebohrung war in der Nacht zum Freitag versehentlich eine unter Druck stehende Wasserblase in 130 Metern Tiefe angezapft worden. Daraufhin schoss eine bis zu sieben Meter hohe Fontäne aus der Erde; das Gelände in der Wiesbadener Innenstadt wurde überflutet. Zeitweise traten bis zum 6000 Liter Wasser pro Minute aus.

Bereits den ganzen Freitag über hatte die Feuerwehr fieberhaft versucht, das Bohrloch zu verschliessen: Zwar wurde das Loch mit mehr als 40 Kubikmeter Beton verfüllt. Anschliessend kam das Wasser jedoch an drei neuen Stellen wieder an die Oberfläche. Die Erdwärmebohrung stand in Zusammenhang mit einem geplanten Anbau für das Finanzministerium, der mit einer geothermischen Anlage versehen werden soll.

Für das Wasser im Untergrund ist Wiesbaden berühmt: Die Stadt verfügt über insgesamt 27 heisse und ungezählte kalte Quellen. Der Quellenreichtum wird durch die Lage am Rande des Taunus begünstigt. Einige Quellen sprudeln bereits seit der Steinzeit am gleichen Ort.

Kategorien: Arbeit · Basel · Deep Heat Mining · Energie · Politik · Wasser · Wiesbaden · geothermie

Basler Kantonalbank: 40 Stellen weg bei der AAM

Donnerstag, 15. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Basler Kantonalbank halbiert Jobs der übernommenen AAM Privatbank

Die Basler Kantonalbank (BKB) streicht rund 40 der 86 Stellen bei der im Juli übernommenen AAM Privatbank. Die AAM habe zuviel Personal für ihre Kundschaft und Vermögen, bestätigte ein BKB-Sprecher am Mittwoch Angaben der „Basler Zeitung“.

Die 40 zu streichenden Stellen seien nicht mit Entlassungen gleichzusetzen; man suche individuelle interne Lösungen, sagte der Sprecher weiter. Der Abbau erfolge vor allem im Backoffice. Welcher der AAM-Standorte Basel, Bern, Genf und Zürich wie stark betroffen ist, sei noch offen. Ein Konsultativverfahren laufe.

Die Massnahme werde im Wesentlichen bis Ende des ersten Quartals 2010 vollzogen. Formell übernimmt die BKB die AAM per 1. Januar 2010 von der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB). Bei der Ankündigung Mitte Juli war unbeziffert von einem günstigen Kaufpreis für die auf die Vermögensverwaltung spezialisierte AAM gesprochen worden.

Die BLKB ihrerseits hatte die AAM 2001 für 350 Mio. Fr. übernommen und 2007 in eine Privatbank umgewandelt. Mit der AAM, welche 2001 als „Juwel“ bezeichnet wurde, wollte die BLKB im In- und Ausland expandieren. Das von AAM verwaltete Vermögen schmolz jedoch unter den Fittichen der BLKB von 8,4 Mrd. auf noch 3,1 Mrd. Franken.

Die Basler Kantonalbank schreibt in ihrer Medienmitteilung vom 14.Oktober 2009:
Mit dieser Integration entstehen Synergien, welche genutzt werden müssen, um die notwendige Ertragskraft nachhaltig sichern zu können. Vor diesem Hintergrund ist der angekündigte Abbau von ca. 40 Stellen bei der AAM Privatbank AG unvermeidbar. Die Folgen des Stellenabbaus sollen durch konsequente Ausnützung des konzerninternen Stellenmarktes (Basler Kantonalbank und Bank Coop) gemildert werden. Zudem wurde mit den Sozialpartnern eine sozialpartnerschaftliche Vereinbarung abgeschlossen, welche nebst einem Beratungs- und Begleitungsprozess umfassende finanzielle Leistungen vorsieht.

Nun das tönt viel besser als es wohl in Wirklichkeit ist. Der konzerninterne Stellenmarkt hilft schätzungsweise die 5 flexibelsten Mitarbeiter der AAM unterzubringen. Grösser ist der konzerninterne Stellenmarkt doch sicher nicht. Und flexibel müssen die Ex-AAM Mitarbeiter sein bezüglich Lohn und Einsatzgebiet. Hier würde mehr Transparenz auch mehr Fair-Trauen bringen. Wie gross ist der konzerninterne Stellenmarkt? Wieviele der ex-AAM Mitarbeiter finden im BKB Konzern eine Stelle und zu welchen Bedingungen?  Welches sind die konkreten ‘umfassenden finanziellen Leistungen’? Pro-Innerstadt Bons über 50Fr?

Am Ende wird’s erst richtig zynisch. Die Pressemitteilung der Basler Kantonalbank schliesst mit den Worten:
Die Basler Kantonalbank ist überzeugt, dass sie mit diesem strategischen Entscheid und den eingeleiteten Massnahmen nicht nur für ihre neue Kundschaft eine nachhaltig kompetente und verlässliche Partnerin, sondern auch für die Mitarbeitenden eine attraktive und faire Arbeitgeberin sein wird.“
Davon bin ich nicht überzeugt.

Kategorien: Arbeit · Armut · BKB · Bank · Basel · Coaching · Gewalt · Organisationsberatung · Supervision · Systemtheorie

IT Stellenabbau in der Roche

Montag, 12. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

„Grosser Stress“ für Roche-Informatiker

Informatik der beiden Sparten Pharma und Diagnostika wird zusammengelegt. Umfang des Stellenabbaus noch unklar.

Wie die ‘SonntagsZeitung’ gestern berichtete, plant der Basler Pharma-Riese Roche die Zusammenlegung der IT-Bereiche der beiden Divisionen Pharma und Diagnostika. Der Entscheid ist im September gefällt worden. Ein Lenkungsausschuss ist daran, bis September 2010 ein Konzept zu erarbeiten. Ab Januar rapportieren die beiden IT-Bereiche an die Finanzabteilung. Die Zusammenlegung der Systeme sei mit „grossem Stress“ verbunden, berichtet die Zeitung. In welchem Umfang Stellen gestrichen werden, ist nicht bekannt.

Der Konzern nutze die Generationenwechsel an der Spitze der beiden Divisionen, aber auch die Integration von Genentech, um überall die Strukturen zu vereinfachen, heisst es in der ‘SonntagsZeitung’.

Kategorien: Arbeit · Armut · Basel · Drugs - Drogen · Krankheit · Organisationsberatung · Roche · Systemtheorie

Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 28.06.2009 12:00)

Sonntag, 28. Juni 2009 · Kommentar schreiben

A diagram of influenza viral cell invasion and...

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und
weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

 


Country, territory and area Cumulative total   Newly confirmed since the last reporting period
  Cases Deaths Cases Deaths
Algeria 2 0 0 0
Antigua and Barbuda 2 0 0 0
Argentina 1391 21 178 14
Australia 3280 3 423 1
Austria 12 0 0 0
Bahamas 4 0 0 0
Bahrain 15 0 0 0
Bangladesh 1 0 0 0
Barbados 10 0 5 0
Belgium 36 0 6 0
Bermuda, UKOT 1 0 0 0
Bolivia 47 0 3 0
Brazil 399 0 65 0
British Virgin Islands, UKOT 1 0 0 0
Brunei Darussalam 11 0 7 0
Bulgaria 7 0 2 0
Cambodia 5 0 4 0
Canada 6732 19 275 4
Cap Verde 3 0 0 0
Cayman Islands, UKOT 9 0 2 0
Chile 5186 7 871 3
China 1089 0 183 0
Colombia 72 2 1 0
Costa Rica 222 1 33 0
Cote d’Ivoire 2 0 0 0
Cuba 34 0 19 0
Cyprus 9 0 4 0
Czech Republic 9 0 2 0
Denmark 41 0 7 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 108 2 0 0
Ecuador 125 0 10 0
Egypt 43 0 3 0
El Salvador 160 0 0 0
Estonia 8 0 3 0
Ethiopia 2 0 0 0
Fiji 2 0 0 0
Finland 26 0 0 0
France 191 0 20 0
    French Polynesia, FOC 1 0 0 0
    Martinique, FOC 2 0 0 0
Germany 333 0 32 0
Greece 73 0 15 0
Guatemala  254 2 19 1
Honduras 118 1 0 1
Hungary 8 0 1 0
Iceland 4 0 0 0
India 64 0 0 0
Indonesia 2 0 2 0
Iran 1 0 1 0
Ireland 29 0 6 0
Israel 405 0 30 0
Italy 102 0 6 0
Jamaica 19 0 0 0
Japan 1049 0 156 0
Jordan 15 0 0 0
Korea, Republic of 142 0 27 0
Kuwait 30 0 4 0
Laos 3 0 0 0
Latvia 1 0 0 0
Lebanon 25 0 0 0
Luxembourg 3 0 0 0
Malaysia 68 0 0 0
Mexico 8279 116 432 1
Montenegro 1 0 0 0
Morocco 11 0 2 0
Netherlands 116 0 6 0
     Netherlands Antilles, Curaçao * 3 0 0 0
     Netherlands Antilles, Sint Maarten 1 0 0 0
New Zealand 453 0 67 0
Nicaragua 265 0 45 0
Norway 22 0 0 0
Oman 3 0 0 0
Panama 358 0 28 0
Papua New Guinea 1 0 0 0
Paraguay 79 0 21 0
Peru 252 0 35 0
Philippines 445 1 0 0
Poland 13 0 0 0
Portugal 7 0 1 0
Qatar 10 0 0 0
Romania 19 0 0 0
Russia 3 0 0 0
Samoa 1 0 0 0
Saudi Arabia 48 0 3 0
Serbia 2 0 2 0
Singapore 315 0 121 0
Slovakia 7 0 3 0
Slovenia 3 0 2 0
South Africa 1 0 0 0
Spain 541 0 2 0
Sri Lanka 7 0 2 0
Suriname 11 0 0 0
Sweden 61 0 6 0
Switzerland 47 0 14 0
Thailand 774 0 0 0
Trinidad and Tobago 25 0 0 0
Tunisia 2 0 0 0
Turkey 26 0 0 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 7 0 5 0
United Kingdom 3597 1 692 0
     Guernsey, Crown Dependency 1 0 1 0
     Isle of Man, Crown Dependency 1 0 0 0
     Jersey, Crown Dependency 8 0 5 0
United States of America 21449 87 0 0
Uruguay 195 0 0 0
Vanuatu 2 0 1 0
Venezuela 153 0 18 0
Viet Nam 63 0 7 0
West Bank and Gaza Strip 9 0 1 0
Yemen 6 0 0 0
Grand Total 59814 263 3947 25


Stand Freitag, 26.06.2009, 15:30 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindes-tens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist. Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die gel-tenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 26.06.2009 wurden insgesamt 49 bestätigte Fälle registriert. Bei 44 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Fünf Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt.Derzeit sind 11 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Anzahl Fälle insgesamt (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)
AG 8 (3)
BE 4
BL 2 (1)
BS 5
GE 3
NE 1 2
SG 2
SO 2 (1)
VD 11
ZH 10 (3)
Total 49 (8)

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten.  Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkran-kungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Argentinien, Australien, Chile, Dominikanische Republik, Grossbritannien, Kanada, Mexiko, Panama, Spanien, USA.
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen.
Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.

Aktuelle Situation international
Am 26.06.2009, 07:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 59’814 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 263 Todesfälle (WHO, update 54).

Kategorien: Basel · Forschung · Influenza · Krankheit · Pandemie · Therapie

Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 25.06.2009 19:00)

Donnerstag, 25. Juni 2009 · Kommentar schreiben

A diagram of influenza viral cell invasion and...

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/


Country, territory and area Cumulative total   Newly confirmed since the last reporting period
  Cases Deaths Cases Deaths
Algeria 2 0 1 0
Antigua and Barbuda 2 0 2 0
Argentina 1213 7 203 0
Australia 2857 2 421 1
Austria 12 0 3 0
Bahamas 4 0 2 0
Bahrain 15 0 0 0
Bangladesh 1 0 0 0
Barbados 5 0 1 0
Belgium 30 0 1 0
Bermuda, UKOT 1 0 0 0
Bolivia 44 0 19 0
Brazil 334 0 203 0
British Virgin Islands, UKOT 1 0 0 0
Brunei Darussalam 4 0 3 0
Bulgaria 5 0 3 0
Cambodia 1 0 1 0
Canada 6457 15 747 2
Cap Verde 3 0 3 0
Cayman Islands, UKOT 7 0 3 0
Chile 4315 4 0 0
China 906 0 167 0
Colombia 71 2 0 0
Costa Rica 189 1 40 0
Cote d’Ivoire 2 0 2 0
Cuba 15 0 0 0
Cyprus 5 0 1 0
Czech Republic 7 0 0 0
Denmark 34 0 11 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 108 2 15 1
Ecuador 115 0 20 0
Egypt 40 0 1 0
El Salvador 160 0 0 0
Estonia 5 0 0 0
Ethiopia 2 0 2 0
Fiji 2 0 1 0
Finland 26 0 13 0
France 171 0 24 0
    French Polynesia, FOC 1 0 0 0
    Martinique, FOC 2 0 1 0
Germany 301 0 26 0
Greece 58 0 10 0
Guatemala  235 1 27 0
Honduras 118 0 10 0
Hungary 7 0 0 0
Iceland 4 0 0 0
India 64 0 20 0
Ireland 23 0 0 0
Israel 375 0 84 0
Italy 96 0 8 0
Jamaica 19 0 0 0
Japan 893 0 43 0
Jordan 15 0 2 0
Korea, Republic of 115 0 10 0
Kuwait 26 0 0 0
Laos 3 0 1 0
Latvia 1 0 1 0
Lebanon 25 0 13 0
Luxembourg 3 0 0 0
Malaysia 68 0 45 0
Mexico 7847 115 223 2
Montenegro 1 0 1 0
Morocco 9 0 3 0
Netherlands 110 0 19 0
     Netherlands Antilles, Curaçao * 3 0 0 0
     Netherlands Antilles, Sint Maarten 1 0 0 0
New Zealand 386 0 128 0
Nicaragua 220 0 31 0
Norway 22 0 5 0
Oman 3 0 0 0
Panama 330 0 0 0
Papua New Guinea 1 0 0 0
Paraguay 58 0 10 0
Peru 217 0 32 0
Philippines 445 1 101 1
Poland 13 0 0 0
Portugal 6 0 0 0
Qatar 10 0 2 0
Romania 19 0 1 0
Russia 3 0 0 0
Samoa 1 0 0 0
Saudi Arabia 45 0 10 0
Singapore 194 0 52 0
Slovakia 4 0 1 0
Slovenia 1 0 0 0
South Africa 1 0 0 0
Spain 539 0 17 0
Sri Lanka 5 0 1 0
Suriname 11 0 0 0
Sweden 55 0 7 0
Switzerland 33 0 2 0
Thailand 774 0 185 0
Trinidad and Tobago 25 0 7 0
Tunisia 2 0 2 0
Turkey 26 0 6 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 2 0 0 0
United Kingdom 2905 1 399 0
     Isle of Man, Crown Dependency 1 0 0 0
     Jersey, Crown Dependency 3 0 2 0
United States of America 21449 87 0 0
Uruguay 195 0 159 0
Vanuatu 1   1 0
Venezuela 135 0 64 0
Viet Nam 56 0 21 0
West Bank and Gaza Strip 8 0 0 0
Yemen 6 0 1 0
Grand Total 55867 238 3707 7


Stand Mittwoch, 25.06.2009, 16:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindes-tens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-uu-Mensch Übertragung gekommen ist. Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden.
Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die geltenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 25.06.2009 wurden insgesamt 47 bestätigte Fälle registriert. Bei 43 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Vier Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt. Derzeit sind 11 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von bestätigten Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Kumulative Anzahl bestätigter Fälle Anzahl neuer bestätigter Fälle
AG 7 2
BE 4
BL 2 1
BS 5
GE 3
NE 1
SG 2
SO 2 1
VD 11
ZH 10
Total 47 4

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten.

Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Mexiko, USA, Kanada, Chile, Panama, Victoria (Australien), Dominikanische Republik, Grossbritannien
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen.
Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.

Aktuelle Situation international
Am 24.06.2009, 07:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 55’867 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 238 Todesfälle (WHO, update 53).

Kategorien: Basel

Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 16.06.2009 19:00)

Donnerstag, 11. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

Country Cumulative total Newly confirmed since the last reporting period
Cases Deaths Cases Deaths
Argentina 343 0 0 0
Australia 1823 0 221 0
Austria 7 0 0 0
Bahamas 1 0 0 0
Bahrain 1 0 0 0
Barbados 3 0 0 0
Belgium 17 0 3 0
Bolivia 7 0 2 0
Brazil 54 0 2 0
Bulgaria 2 0 0 0
Canada 2978 4 0 0
Cayman Islands, UKOT 2 0 0 0
Chile 1694 2 0 0
China 318 0 100 0
Colombia 42 1 7 0
Costa Rica 104 1 0 0
Cuba 6 0 0 0
Cyprus 1 0 0 0
Czech Republic 4 0 0 0
Denmark 12 0 1 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 93 1 2 0
Ecuador 80 0 13 0
Egypt 18 0 8 0
El Salvador 95 0 26 0
Estonia 4 0 0 0
Finland 4 0 0 0
France 80 0 7 0
Germany 170 0 75 0
Greece 19 0 12 0
Guatemala 119 1 45 0
Honduras 89 0 0 0
Hungary 4 0 0 0
Iceland 4 0 0 0
India 16 0 7 0
Ireland 12 0 0 0
Israel 117 0 49 0
Italy 67 0 11 0
Jamaica 11 0 0 0
Japan 605 0 56 0
Korea, Republic of 65 0 6 0
Kuwait 18 0 0 0
Lebanon 8 0 0 0
Luxembourg 1 0 0 0
Malaysia 5 0 0 0
Mexico 6241 108 0 0
Morocco 1 0 1 0
Netherlands 61 0 26 0
New Zealand 86 0 28 0
Nicaragua 56 0 0 0
Norway 13 0 0 0
Panama 272 0 0 0
Paraguay 25 0 0 0
Peru 91 0 12 0
Philippines 77 0 0 0
Poland 7 0 0 0
Portugal 3 0 1 0
Romania 13 0 2 0
Russia 3 0 0 0
Saudi Arabia 11 0 5 0
Singapore 47 0 22 0
Slovakia 3 0 0 0
Spain 488 0 0 0
Sweden 32 0 13 0
Switzerland 22 0 2 0
Thailand 29 0 21 0
Trinidad and Tobago 5 0 1 0
Turkey 10 0 0 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 1 0 0 0
United Kingdom 1226 0 404 0
United States of America 17855 45 4638 18
Uruguay 36 0 0 0
Venezuela 25 0 0 0
Viet Nam 25 0 2 0
West Bank and Gaza Strip 2 0 2 0
Grand Total 35928 163 5834 18

Stand Dienstag, 16.06.2009, 16:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindestens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist. Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die geltenden
Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die nachfolgende Tabelle enthält die Meldungen an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreffend der Grippe A(H1N1).
Tabelle 1: Meldungen an das BAG betreffend Grippe A(H1N1)
Fallklassifikation Kriterien Anzahl neuer Fälle Kumulative Anzahl Fälle  Kantone
Bestätigte Fälle Bestätigter Laborbefund durch das Nationale Zentrum für Influenza (NZI) 1 27 AG, BE, BL, BS, GE, SG, SO, VD, ZH
Verdachtsfälle (in Abklärung) Klinik + Rückreise aus einer Region mit erhöhtem Expositionsrisiko 46 AG, BE, BL, BS, GE, LU, SO, SZ, VD, ZH
Ausgeschlossene Fälle 155

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 16.06.2009 wurden insgesamt 27 bestätigte Fälle registriert. Bei 25 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus Gebieten mit erhöhtem Expositionsrisiko. Zwei Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt.
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und
das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen  Hygienemassnahmen zu beachten. Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle
in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach
Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Mexiko, USA, Kanada, Chile, Panama, Victoria (Australien), Dominikanische Republik, Grossbritannien

Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen. Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.


Aktuelle Situation international

Gemäss WHO am 15.06.2009, 17:00 GMT, hatten 76 Länder offiziell 35’928 Fälle von Grippe A(H1N1) gemeldet, davon 163 Todesfälle (WHO, update 49).

Kategorien: Basel · DNA · Drugs - Drogen · Forschung · Influenza · Krankheit · Pandemie

Schweine Influenza A/H1N1: Lagebericht (Update 10.06.2009 19:00)

Mittwoch, 10. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

Country

Cumulative total

Newly confirmed since the last reporting period

Cases

Deaths

Cases

Deaths

Argentina

235 0 33 0

Australia

1224 0 173 0

Austria

5 0 0 0

Bahamas

2 0 1 0

Bahrain

1 0 0 0

Barbados

2 0 0 0

Belgium

14 0 0 0

Bolivia

3 0 0 0

Brazil

36 0 1 0

Bulgaria

2 0 0 0

Canada

2446 4 331 1

Cayman Islands, UKOT

1 0 0 0

Chile

1694 2 1283 1

China

142 0 34 0

Colombia

35 0 10 0

Costa Rica

93 1 25 0

Cuba

5 0 0 0

Cyprus

1 0 0 0

Czech Republic

2 0 0 0

Denmark

8 0 1 0

Dominica

1 0 0 0

Dominican Republic

91 1 47 0

Ecuador

60 0 0 0

Egypt

8 0 7 0

El Salvador

69 0 0 0

Estonia

4 0 1 0

Finland

4 0 0 0

France

71 0 13 0

Germany

78 0 15 0

Greece

5 0 0 0

Guatemala

60 0 30 0

Honduras

89 0 55 0

Hungary

3 0 0 0

Iceland

2 0 1 0

India

4 0 0 0

Ireland

12 0 1 0

Israel

63 0 9 0

Italy

50 0 0 0

Jamaica

7 0 3 0

Japan

485 0 75 0

Korea, Republic of

48 0 1 0

Kuwait

18 0 0 0

Lebanon

8 0 5 0

Luxembourg

1 0 0 0

Malaysia

5 0 0 0

Mexico

5717 106 0 0

Netherlands

22 0 12 0

New Zealand

23 0 9 0

Nicaragua

29 0 11 0

Norway

9 0 0 0

Panama

221 0 42 0

Paraguay

16 0 11 0

Peru

64 0 3 0

Philippines

54 0 21 0

Poland

6 0 1 0

Portugal

2 0 0 0

Romania

9 0 0 0

Russia

3 0 0 0

Saudi Arabia

1 0 0 0

Singapore

18 0 3 0

Slovakia

3 0 0 0

Spain

331 0 40 0

Sweden

16 0 2 0

Switzerland

16 0 0 0

Thailand

8 0 0 0

Trinidad and Tobago

2 0 0 0

Turkey

10 0 0 0

Ukraine

1 0 1 0

United Arab Emirates

1 0 0 0

United Kingdom

666 0 109 0

United States of America

13217 27 0 0

Uruguay

24 0 7 0

Venezuela

12 0 8 0

Viet Nam

15 0 6 0

Grand Total

27737

141

2449 2

Stand Mittwoch, 10.06.2009, 16:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Situation betreffend der sogenannten Grippe A(H1N1) am 25.04.2009 als “Ereignis von internationalem Belang für die öffentliche Gesundheit” bezeichnet. Die WHO hat am 27.04.2009 die pandemische Warnstufe von 3 auf 4 erhöht und am Abend des 29.04.2009 die Stufe 5 ausgerufen. Die Stufe 5 wird charakterisiert durch anhaltende Mensch-zu-MenschÜbertragung in mindestens zwei Staaten einer WHO-Region.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die nachfolgende Tabelle enthält die Meldungen an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreffend
der Grippe A(H1N1).
Tabelle 1: Meldungen an das BAG betreffend Grippe A(H1N1)
Fallklassifikation Kriterien Anzahl neuer Fälle Kumulative Anzahl Fälle Kantone
Bestätigte Fälle Bestätigter Laborbefund durch das Nationale Zentrum für Influenza (NZI) 1 20 AG, BE, BL, BS, GE, SG, SO, VD, ZH
Verdachtsfälle (in Abklärung) Klinik + Rückreise aus einer Region mit erhöhtem Expositionsrisiko 32 AG, BE, BS, SO, VD, VS, ZH,
TG, GE
Ausgeschlossene Fälle 130

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 10.06.2009 wurden insgesamt 20 bestätigte Fälle registriert. Bei 19 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus Gebieten mit erhöhtem Expositionsrisiko. Ein Fall steckte sich in der Schweiz an. Der Ort der Ansteckung ist nicht mit Sicherheit eruierbar. Mit der weltweit steigenden Zahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Zahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1), in unserem Lande, in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr  Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren. Zurzeit wird für die Schweizer Bevölkerung jedoch keine allgemeine Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Mexiko, USA, Kanada, Chile, Panama, Victoria (Australien), Dominikanische Republik
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle 3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region) Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen. Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen. Bitte beachten Sie hierzu die „Empfehlungen für Reisende: Grippe A(H1N1)“ auf der BAG-Webseite.

Aktuelle Situation international
Gemäss WHO am 10.06.2009, 06:00 GMT, hatten 74 Länder offiziell 27’737 Fälle von Grippe A(H1N1) gemeldet, davon 141 Todesfälle (WHO, update 46).

Country

Cumulative total

Newly confirmed since the last reporting period

Cases

Deaths

Cases

Deaths

Argentina

202 0 55 0

Australia

1051 0 175 0

Austria

5 0 3 0

Bahamas

1 0 0 0

Bahrain

1 0 0 0

Barbados

2 0 1 0

Belgium

14 0 1 0

Bolivia

3 0 0 0

Brazil

35 0 7 0

Bulgaria

2 0 1 0

Canada

2115 3 320 0

Cayman Islands, UKOT

1 0 1 0

Chile

411 1 42 0

China

108 0 19 0

Colombia

25 0 1 0

Costa Rica

68 1 0 0

Cuba

5 0 1 0

Cyprus

1 0 0 0

Czech Republic

2 0 0 0

Denmark

7 0 3 0

Dominica

1 0 1 0

Dominican Republic

44 1 11 1

Ecuador

60 0 17 0

Egypt

1 0 0 0

El Salvador

69 0 20 0

Estonia

3 0 0 0

Finland

4 0 0 0

France

58 0 11 0

Germany

63 0 20 0

Greece

5 0 0 0

Guatemala

30 0 7 0

Honduras

34 0 0 0

Hungary

3 0 0 0

Iceland

1 0 0 0

India

4 0 0 0

Ireland

11 0 3 0

Israel

54 0 15 0

Italy

50 0 12 0

Jamaica

4 0 2 0

Japan

410 0 0 0

Korea, Republic of

47 0 6 0

Kuwait

18 0 0 0

Lebanon

3 0 0 0

Luxembourg

1 0 0 0

Malaysia

5 0 3 0

Mexico

5717 106 154 3

Netherlands

10 0 6 0

New Zealand

14 0 3 0

Nicaragua

18 0 13 0

Norway

9 0 0 0

Panama

179 0 6 0

Paraguay

5 0 0 0

Peru

61 0 14 0

Philippines

33 0 4 0

Poland

5 0 1 0

Portugal

2 0 0 0

Romania

9 0 1 0

Russia

3 0 0 0

Saudi Arabia

1 0 0 0

Singapore

15 0 3 0

Slovakia

3 0 0 0

Spain

291 0 73 0

Sweden

14 0 1 0

Switzerland

19 0 9 0

Thailand

8 0 0 0

Trinidad and Tobago

2 0 2 0

Turkey

10 0 2 0

United Arab Emirates

1 0 1 0

United Kingdom

557 0 129 0

United States of America

13217 27 2163 10

Uruguay

17 0 2 0

Venezuela

4 0 0 0

Viet Nam

9 0 6 0

Grand Total

25291

139

3351 14

(mehr…)

Kategorien: Basel · DNA · Drugs - Drogen · Forschung · Influenza · Krankheit · Medikament · Pandemie · Therapie

Schweine Influenza A/H1N1: Lagebericht (Update 09.06.2009 19:00)

Dienstag, 9. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

Country Cumulative total

Newly confirmed since the last reporting period

Cases

Deaths

Cases

Deaths

Argentina

202 0 55 0
Australia

1051 0 175 0
Austria

5 0 3 0
Bahamas

1 0 0 0
Bahrain

1 0 0 0
Barbados

2 0 1 0
Belgium

14 0 1 0
Bolivia

3 0 0 0
Brazil

35 0 7 0
Bulgaria

2 0 1 0
Canada

2115 3 320 0
Cayman Islands, UKOT

1 0 1 0
Chile

411 1 42 0
China

108 0 19 0
Colombia

25 0 1 0
Costa Rica

68 1 0 0
Cuba

5 0 1 0
Cyprus

1 0 0 0
Czech Republic

2 0 0 0
Denmark

7 0 3 0
Dominica

1 0 1 0
Dominican Republic

44 1 11 1
Ecuador

60 0 17 0
Egypt

1 0 0 0
El Salvador

69 0 20 0
Estonia

3 0 0 0
Finland

4 0 0 0
France

58 0 11 0
Germany

63 0 20 0
Greece

5 0 0 0
Guatemala

30 0 7 0
Honduras

34 0 0 0
Hungary

3 0 0 0
Iceland

1 0 0 0
India

4 0 0 0
Ireland

11 0 3 0
Israel

54 0 15 0
Italy

50 0 12 0
Jamaica

4 0 2 0
Japan

410 0 0 0
Korea, Republic of

47 0 6 0
Kuwait

18 0 0 0
Lebanon

3 0 0 0
Luxembourg

1 0 0 0
Malaysia

5 0 3 0
Mexico

5717 106 154 3
Netherlands

10 0 6 0
New Zealand

14 0 3 0
Nicaragua

18 0 13 0
Norway

9 0 0 0
Panama

179 0 6 0
Paraguay

5 0 0 0
Peru

61 0 14 0
Philippines

33 0 4 0
Poland

5 0 1 0
Portugal

2 0 0 0
Romania

9 0 1 0
Russia

3 0 0 0
Saudi Arabia

1 0 0 0
Singapore

15 0 3 0
Slovakia

3 0 0 0
Spain

291 0 73 0
Sweden

14 0 1 0
Switzerland

19 0 9 0
Thailand

8 0 0 0
Trinidad and Tobago

2 0 2 0
Turkey

10 0 2 0
United Arab Emirates

1 0 1 0
United Kingdom

557 0 129 0
United States of America

13217 27 2163 10
Uruguay

17 0 2 0
Venezuela

4 0 0 0
Viet Nam

9 0 6 0
Grand Total

25291

139

3351 14

Stand Dienstag, 09.06.2009, 15:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Situation betreffend der sogenannten Grippe A(H1N1) am 25.04.2009 als “Ereignis von internationalem Belang für die öffentliche Gesundheit” bezeichnet. Die WHO hat am 27.04.2009 die pandemische Warnstufe von 3 auf 4 erhöht und am Abend des 29.04.2009 die Stufe 5 ausgerufen. Die Stufe 5 wird charakterisiert durch anhaltende Mensch-zu-Mensch Übertragung in mindestens zwei Staaten einer WHO-Region.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die nachfolgende Tabelle enthält die Meldungen an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreffend
der Grippe A(H1N1).
Tabelle 1: Meldungen an das BAG betreffend Grippe A(H1N1)
Fallklassifikation Kriterien Anzahl neuer Fälle Kumulative Anzahl Fälle Kantone
Bestätigte Fälle Bestätigter Laborbefund durch das Nationale Zentrum für Influenza (NZI) 2 19 AG, BE, BL, BS, GE, SG, SO, VD, ZH
Verdachtsfälle (in Abklärung) Klinik + Rückreise aus einer Region mit erhöhtem Expositionsrisiko 28 AG, BE, BS, SO, VD, VS, ZH
Ausgeschlossene Fälle 129

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 09.06.2009
wurden insgesamt 19 bestätigte Fälle registriert. Bei 18 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus Gebieten mit erhöhtem Expositionsrisiko. Ein Fall steckte sich in der Schweiz an. Der Ort der Ansteckung ist nicht mit Sicherheit eruierbar. Mit der weltweit steigenden Zahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Zahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1), in unserem Lande, in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren. Zurzeit wird für die Schweizer Bevölkerung jedoch keine allgemeine Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Mexiko, USA, Kanada, Chile, Panama, Victoria (Australia), Dominikanische Republik Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen.
Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen. Bitte beachten Sie hierzu
die „Empfehlungen für Reisende: Grippe A(H1N)“ auf der BAG-Webseite.

Aktuelle Situation international
Gemäss WHO am 08.06.2009, 06:00 GMT, hatten 73 Länder offiziell 25’288 Fälle von Grippe A(H1N1) gemeldet, davon 139 Todesfälle (WHO, update 45).

Country

Cumulative total

Newly confirmed since the last reporting period

Argentina

202 0 55 0

Australia

1051 0 175 0

Austria

5 0 3 0

Bahamas

1 0 0 0

Bahrain

1 0 0 0

Barbados

2 0 1 0

Belgium

14 0 1 0

Bolivia

3 0 0 0

Brazil

35 0 7 0

Bulgaria

2 0 1 0

Canada

2115 3 320 0

Cayman Islands, UKOT

1 0 1 0

Chile

411 1 42 0

China

108 0 19 0

Colombia

25 0 1 0

Costa Rica

68 1 0 0

Cuba

5 0 1 0

Cyprus

1 0 0 0

Czech Republic

2 0 0 0

Denmark

7 0 3 0

Dominica

1 0 1 0

Dominican Republic

44 1 11 1

Ecuador

60 0 17 0

Egypt

1 0 0 0

El Salvador

69 0 20 0

Estonia

3 0 0 0

Finland

4 0 0 0

France

58 0 11 0

Germany

63 0 20 0

Greece

5 0 0 0

Guatemala

30 0 7 0

Honduras

34 0 0 0

Hungary

3 0 0 0

Iceland

1 0 0 0

India

4 0 0 0

Ireland

11 0 3 0

Israel

54 0 15 0

Italy

50 0 12 0

Jamaica

4 0 2 0

Japan

410 0 0 0

Korea, Republic of

47 0 6 0

Kuwait

18 0 0 0

Lebanon

3 0 0 0

Luxembourg

1 0 0 0

Malaysia

5 0 3 0

Mexico

5717 106 154 3

Netherlands

10 0 6 0

New Zealand

14 0 3 0

Nicaragua

18 0 13 0

Norway

9 0 0 0

Panama

179 0 6 0

Paraguay

5 0 0 0

Peru

61 0 14 0

Philippines

33 0 4 0

Poland

5 0 1 0

Portugal

2 0 0 0

Romania

9 0 1 0

Russia

3 0 0 0

Saudi Arabia

1 0 0 0

Singapore

15 0 3 0

Slovakia

3 0 0 0

Spain

291 0 73 0

Sweden

14 0 1 0

Switzerland

16 0 6 0

Thailand

8 0 0 0

Trinidad and Tobago

2 0 2 0

Turkey

10 0 2 0

United Arab Emirates

1 0 1 0

United Kingdom

557 0 129 0

United States of America

13217 27 2163 10

Uruguay

17 0 2 0

Venezuela

4 0 0 0

Viet Nam

9 0 6 0

Grand Total

25288

139

3348 14

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Kategorien: Basel · DNA · Drugs - Drogen · Forschung · Influenza · Krankheit · Medikament · Pandemie

Erdbeben Basel: Geopower will Arbeiten am Geothermie Bohrloch fortsetzen

Montag, 8. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Amt für Umwelt und Energie
Medienmitteilung vom 08. Juni 2009

Geopower Basel AG stellt Baugesuch für weitere Messungen

Am Standort der Geothermiebohrung in Kleinhüningen will die Geopower Basel AG Messungen vornehmen, welche weitere Aufschlüsse über die Wasserdurchlässigkeit des Gesteins in 5000 Metern Tiefe bringen sollen. Um diese Messungen durchzuführen, muss zunächst ein Hindernis in 4700 Metern Tiefe ausgeräumt werden. Die Geopower Basel AG hat für diese Arbeiten ein Baugesuch eingereicht.

Nach der Sistierung aller Arbeiten am Bohrloch im Dezember 2006 möchte die Geopower nun untersuchen, wie weit das Felsgestein durch das Einpressen von Wasser bereits durchlässig geworden ist bzw. ob sich in 5000 Meter Tiefe ein Reservoir für Wasserzirkulation gebildet hat. Diese Untersuchung ist sowohl für das Projekt Basel als auch für die Weiterentwicklung der Tiefengeothermie im Allgemeinen von grosser Bedeutung. Das Bundesamt für Energie (BfE) ist deshalb sehr an den Resultaten der geplanten Nachmessungen interessiert. Erst mit solchen Nachmessungen, die einen Vergleich Vorher-Nachher erlauben, wird es möglich sein, schlüssige Lehren aus dem Projekt Basel zu ziehen.

Zu diesem Zweck hat die Geopower Basel AG ein Baubegehren eingereicht. Bevor die Messungen mittels akustischer Kamera durchgeführt werden können, muss ein Hindernis im Bohrloch auf rund 4700 Metern Tiefe ausgefräst werden. Die Messung liefert ein visuelles Abbild der Bohrlochwand und der Geometrie des Bohrlochs. Sie lässt Rückschlüsse zu über die Auswirkungen der Wassereinpressung, insbesondere über neu gebildete Risse im Gestein. Anschliessend ist ein Fördertest vorgesehen. Dabei wird Wasser in einer konstanten Menge aus der Bohrung entnommen, was ein Nachfliessen von Wasser aus dem Reservoirbereich zur Bohrung bewirkt. Insgesamt sollen rund 200 Kubikmeter Wasser aus dem Bohrloch entnommen werden.

Für die gesamten Arbeiten wird mit einem Aufwand von insgesamt zehn bis zwölf Tagen gerechnet. Die Arbeiten können im normalen Tagbetrieb durchgeführt werden. Im Zusammenhang mit dem Auffräsen werden während fünf Tagen Dieselgeneratoren für den Antrieb der Stahlschlauchspule eingesetzt. Die Generatoren werden mit Schalldämpfern ausgerüstet. Im Weiteren ist insbesondere beim Auf- und Abbau der Anlage mit Baustellenverkehr zu rechnen.

Die vorgesehenen Arbeiten verursachen nur geringe Druckänderungen im Bohrloch, weshalb nach Ansicht der Geopower Basel AG spürbare Erschütterungen ausgeschlossen werden können. Die seismische Aktivität im Reservoir bewegt sich seit Monaten auf einem sehr tiefen Niveau; das letzte vom Schweizerischen Erdbebendienst SED erfasste Ereignis datiert vom 30. November 2007 und wies eine Stärke von Magnitude 1,6 auf, was vom Menschen nicht wahrnehmbar ist. Trotzdem ist auch für die geplanten Arbeiten ein Sicherheitsdispositiv vorgesehen, das klare Kriterien für einen Abbruch der Aktivitäten enthält. Beim Erreichen bestimmter Fixpunkte würde die jeweils laufende Operation unverzüglich abgebrochen und die Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit sowie der Schweizerische Erdbebendienst informiert. Ein solcher Fixpunkt wäre ein Ereignis mit einer Stärke von mehr als Magnitude 1 auf der Richterskala oder das Auftreten von fünf Ereignissen zeitnah mit der laufenden Operation.

Das Baugesuch unterliegt dem üblichen Baubewilligungsverfahren unter Federführung des Bauinspektorats. Die Beurteilung der seismischen Risiken wird die Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit im Gesundheitsdepartement vornehmen. Dafür wird sie unabhängige Experten beiziehen. Die Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit wird dem Gesuch zustimmen, sofern es die gesetzlichen Vorschriften des Umweltschutzrechts bezüglich Störfallvorsorge erfüllt.

Soweit die offizielle Medienmitteilung.

Schön, dass für die Arbeiten schallgedämpfte Generatoren verwendet werden sollen. Doch wir erinnern uns: Bei den letzten Geothermie Bohrungen war nicht der Lärm das eigentliche Problem, sondern die durch die Geothermie Bohrungen resp. durch das Wassereinpressen verursachten Erdbeben. Damals wie heute ist die Geopower Basel AG der Meinung, dass es zu keinen spürbaren Erschütterungen kommen werde. Es ist zu hoffen, dass bei der Beurteilung des Baugesuchs nicht die Fehler wiederholt werden und dieses Mal nicht nur die Lärmbelästigung und die Vibrationen der Bauarbeiten, sondern auch die Erdbebengefahr durch wirklich unabhängige Spezialisten ehrlich beurteilt werden. Genauso müssen die Messungen der Seismizität am Bohrloch nicht von der Firma Geopower selbst, sondern von unabhängigen Spezialisten durchgeführt werden. Interessant wird das Sicherheitsdispositiv: Bitte beachten Sie v.a. den Punkt wie schnell die einzelnen Aktivitäten dann tatsächlich abgebrochen werden können. Es wird wieder Tage gehen bis die Druck-Verhältnisse im Bohrloch wieder auf dem heutigen Stand sind. Wenn es also bei den erneuten Arbeiten Erdbeben geben wird, dann werden die Beben nicht einfach so wieder verschwinden, sondern solange weitergehen, bis die Druck Verhältnisse im Bohrloch sich wieder normalisiert haben.

Hört also nicht auf die Einschätzung der Geopower AG: Sie haben handfeste wirtschaftliche Gründe, um die Gefahr der Arbeiten am Bohrloch runterzuspielen.

Kategorien: Arbeit · Basel · Deep Heat Mining · Erdbeben · Forschung · earthquake · geothermie

Schweine Influenza A/H1N1: Lagebericht (Update 08.06.2009 20:00)

Samstag, 6. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

Country

Cumulative total

Newly confirmed since the last reporting period

Argentina

202 0 55 0
Australia

1051 0 175 0
Austria

5 0 3 0
Bahamas

1 0 0 0
Bahrain

1 0 0 0
Barbados

2 0 1 0
Belgium

14 0 1 0
Bolivia

3 0 0 0
Brazil

35 0 7 0
Bulgaria

2 0 1 0
Canada

2115 3 320 0
Cayman Islands, UKOT

1 0 1 0
Chile

411 1 42 0
China

108 0 19 0
Colombia

25 0 1 0
Costa Rica

68 1 0 0
Cuba

5 0 1 0
Cyprus

1 0 0 0
Czech Republic

2 0 0 0
Denmark

7 0 3 0
Dominica

1 0 1 0
Dominican Republic

44 1 11 1
Ecuador

60 0 17 0
Egypt

1 0 0 0
El Salvador

69 0 20 0
Estonia

3 0 0 0
Finland

4 0 0 0
France

58 0 11 0
Germany

63 0 20 0
Greece

5 0 0 0
Guatemala

30 0 7 0
Honduras

34 0 0 0
Hungary

3 0 0 0
Iceland

1 0 0 0
India

4 0 0 0
Ireland

11 0 3 0
Israel

54 0 15 0
Italy

50 0 12 0
Jamaica

4 0 2 0
Japan

410 0 0 0
Korea, Republic of

47 0 6 0
Kuwait

18 0 0 0
Lebanon

3 0 0 0
Luxembourg

1 0 0 0
Malaysia

5 0 3 0
Mexico

5717 106 154 3
Netherlands

10 0 6 0
New Zealand

14 0 3 0
Nicaragua

18 0 13 0
Norway

9 0 0 0
Panama

179 0 6 0
Paraguay

5 0 0 0
Peru

61 0 14 0
Philippines

33 0 4 0
Poland

5 0 1 0
Portugal

2 0 0 0
Romania

9 0 1 0
Russia

3 0 0 0
Saudi Arabia

1 0 0 0
Singapore

15 0 3 0
Slovakia

3 0 0 0
Spain

291 0 73 0
Sweden

14 0 1 0
Switzerland

16 0 6 0
Thailand

8 0 0 0
Trinidad and Tobago

2 0 2 0
Turkey

10 0 2 0
United Arab Emirates

1 0 1 0
United Kingdom

557 0 129 0
United States of America

13217 27 2163 10
Uruguay

17 0 2 0
Venezuela

4 0 0 0
Viet Nam

9 0 6 0
Grand Total

25288

139

3348 14

Stand Montag, 08.06.2009, 15:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Situation betreffend der sogenannten Grippe A(H1N1) am 25.04.2009 als “Ereignis von internationalem Belang für die öffentliche Gesundheit” bezeichnet. Die WHO hat am 27.04.2009 die pandemische Warnstufe von 3 auf 4 erhöht und am Abend des 29.04.2009 die Stufe 5 ausgerufen. Die Stufe 5 wird charakterisiert durch anhaltende Mensch-zu-Mensch Übertragung in mindestens zwei Staaten einer WHO-Region.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die nachfolgende Tabelle enthält die Meldungen an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreffend
der Grippe A(H1N1).
Tabelle 1: Meldungen an das BAG betreffend Grippe A(H1N1)
Fallklassifikation Kriterien Anzahl neuer Fälle Kumulative Anzahl Fälle Kantone
Bestätigte Fälle Bestätigter Laborbefund durch das Nationale Zentrum für Influenza (NZI) 2 16 AG, BE, BL, BS, SG, SO, VD
Verdachtsfälle (in Abklärung) Klinik + Rückreise aus betroffenen Gebieten 28 AG, BE, BL, GE, SO, VD, VS, ZH
Ausgeschlossene Fälle 125

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 08.06.2009 wurden insgesamt 16 bestätigte Fälle registriert. Bei 15 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus Gebieten mit erhöhtem Expositionsrisiko. Ein Fall steckte sich in der Schweiz an. Der Ort der Ansteckung ist nicht mit Sicherheit eruierbar. Mit der weltweit steigenden Zahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Zahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1), in unserem Lande, in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren. Zurzeit wird für die Schweizer Bevölkerung jedoch keine allgemeine Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Mexiko, USA, Kanada, Chile, Panama, Victoria (Australia), Dominikanische Republik. Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen.

Aktuelle Situation international
Gemäss WHO am 08.06.2009, 06:00 GMT, hatten 73 Länder offiziell 25’288 Fälle von Grippe A(H1N1) gemeldet, davon 139 Todesfälle (WHO, update 45).

Stand Freitag, 05.06.2009, 14:30 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Situation betreffend der sogenannten Grippe A(H1N1) am 25.04.2009 als “Ereignis von internationalem Belang für die öffentliche Gesundheit” bezeichnet. Die WHO hat am 27.04.2009 die pandemische Warnstufe von 3 auf 4 erhöht und am Abend des 29.04.2009 die Stufe 5 ausgerufen. Die Stufe 5 wird charakterisiert durch anhaltende Mensch-zu-MenschÜbertragung in mindestens zwei Staaten einer WHO-Region.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die nachfolgende Tabelle enthält die Meldungen an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreffend
der Grippe A(H1N1).
Tabelle 1: Meldungen an das BAG betreffend Grippe A(H1N1)
Fallklassifikation Kriterien Anzahl neuer Fälle Kumulative Anzahl Fälle Kantone
Bestätigte Fälle Bestätigter Laborbefund durch das Nationale Zentrum für Influenza (NZI) 4 14 AG, BE, BL, BS, SG, VD, ZH
Verdachtsfälle (in Abklärung) Klinik + Rückreise aus betroffenen Gebieten 20 AG, BE, BL, FR, TI, VD, VS, ZH, GE, SO
Ausgeschlossene Fälle 117

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 05.06.2009 wurden insgesamt 14 bestätigte Fälle registriert. Bei 13 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus Gebieten mit erhöhtem Expositionsrisiko. Ein Fall steckte sich in der Schweiz an. Der Ort der Ansteckung ist nicht mit Sicherheit eruierbar. Mit der weltweit steigenden Zahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Zahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1), in unserem Lande, in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren. Zurzeit wird für die Schweizer Bevölkerung jedoch keine allgemeine Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko für die Anwendung der Verdachtskriterien
Mexiko, USA, Kanada, Dominikanische Republik, Chile, Panama, Victoria (Australia)
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Das Expositionsrisiko wird regelmässig neu bewertet. Deswegen werden Regionen, die die Bedingungen nicht mehr erfüllen, von der Liste weggenommen.

Gemäss WHO am 05.06.2009, 06:00 GMT, hatten 69 Länder offiziell 21’940 Fälle von Grippe A(H1N1) gemeldet, davon 125 Todesfälle (WHO, update 44).
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