Die Wissenschaft kann den Menschen nicht erlösen
Das sagte Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am ersten Adventssonntag 2007. Er habe dies ja auch in seiner neuen Enzyklika erläutert und dieses Werk deshalb zu Beginn des Advents „der ganzen Kirche und allen Menschen guten Willens“ schenken wollen, damit die Gläubigen sich auf die Weihnachtszeit vorbereiten könnten. Zu den Tausenden von Pilgern, die auf dem Petersplatz waren, betonte der Papst:
„Der Mensch wird durch die Liebe erlöst, die das persönliche und soziale Leben gut und schön macht. Die Wissenschaft hat zwar viel zum Wohl der Menschheit beigetragen, aber im Zug ihrer Entwicklung hat sie Glaube und Hoffnung immer mehr in den Bereich des Privaten gedrängt. Heute stellt sich aber auf manchmal dramatische Weise heraus, dass die Welt Gott dennoch braucht. Jesus hat in seinem Tod und seiner Auferstehung die Liebe Gottes offenbart und damit eine unerschütterliche Hoffnung begründet.“
„Die Lesungen der Liturgie an diesem ersten Adventssonntag rufen uns auf, daß wir uns Christus zuwenden, dem Licht, das für alle Menschen leuchtet. Nehmen wir Ihn in uns auf und werden wir selbst zum Licht mit unserer Bereitschaft, dem Nächsten die Güte Gottes zu zeigen. So wird in uns und um uns Advent, Anbruch der Zeit, die die Liebe Christi sichtbar werden läßt. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Advent.“
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