Radio B: Die Stimme der Vernunft

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Montag, 14. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Habe soeben einen Artikel gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Nein ich will, dass alle lesen, was geschrieben steht…
Besonders gefallen tut mir:

Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der Kommerz vor Kunst kommt. In der Erfolg wichtiger ist als Menschlichkeit, in der geschäftliche Rafinesse mit Intelligenz gleichgesetzt wird und in der nicht Erfahrung sondern Linientreue zählen. Ich möchte in keiner Gesellschaft leben, in der „Der Kunde ist König“ wörtlich genommen wird und sich Dientleister wie Bauern im 16.  Jahrhundert ihren Feudalherren beugen sollen, ohne das diese Praxis zumindest von den Betroffenen selbst als fragwürdig  empfunden wird.

Wenn man Ende 20 länger als für einen Moment, den andere kollektiv für´s vielbeschworene Gemeinschaftsgefühl nutzen,  überlegt, ob man das alles den Rest seines Lebens erträgt, dann hat man entweder Depressionen oder einfach die Schnauze voll  von einem „System“, an dessen Implementierung man etwa so viel Zutun hatte, wie der eigenen Geburt.

Mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ich allein KENNE in meinem Bekanntenkreis 6 Leute, die Therapien gebraucht haben, weil sie depressiv waren oder zumindest Hilfe gesucht haben. Die viel zitierte Dunkelziffer… keine Ahnung! Aber dieser Trend ist beängstigend und da hat keiner ein Familienmitglied verloren, oder spielt wöchentlich vor zigtausend Menschen Fußball.

Nein, die Leute sind einfach auf. Fertig, weil sie immer funktionieren müssen. Weil es keine Schwäche geben darf, weil sonst  jemand anders den Job macht, der belastbarer ist. Aspiranten gibt´s genug, das Aspirin wird knapp. Und wenn es nicht der Job ist, dann die Kohle. Man verdient 3.000 brutto und hat am Ende 400 zum leben. Warum? Weil man studieren wollte und nebenbei nicht arbeiten konnte. Oder, weil die Nebenkostenabrechnung mal eben so bei 800 EUR+ ansetzte. Dazu kommt, dass die Karre kaputt ist, man ins Krankenhaus musste. Oder die Partnerschaft zerissen ist, was Neukauf von Möbeln, Umzug etc. bedeutet…

Da tanzt man auch nicht ständig nackig über ne Blumenwiese und pfeift „Oh wie ist das schön!“. MAN, die Leute haben Existenzängste. Und das in einem Land, dass als Global Player beim Export mitspielt. Was wir vorallem exportieren? Gefühlt sind es Arbeitsplätze, aber was weiß ich schon? Aber warum zum Henker geht es einigen denn so schlecht? Oder zumindest nicht sooooooooooooo gut? Weil es einigen wenigen nie gut genug geht.

http://totalerscheiss.wordpress.com/2009/11/24/in-welcher-gesellschaft-wollen-wir-leben/

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
Nicht so einfach zu beantworten. Die ganze Wut auf’s System sitzt tief. Die Anzahl der Leute am Rande, von Armut bedroht oder betroffen wächst. Das System hat viele abgehängt oder sie haben sich selbst vom System verabschiedet, oder zumindest das Vertrauen gehörig verloren. Auch wenn du in der glücklichen Lage bist (noch) keine Depression zu haben, oder bei dir die Medikamente gut wirken, trotzdem ist doch die Überlegung interessant, welche die Initiative Grundeinkommen
aufwirft:
(für allgemeine Infos über die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und die Situation in anderen Ländern, siehe auch hier)

Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?
Würdest du denselben stupiden Job mit dem nörgelnden Chef weiterhin Tag für Tag ertragen, dich hinschleppen, Medikamente schlucken, nur damit du es weiterhin aushälst, nur damit du durchhälst?
Oder würdest du deine Lebenszeit nicht eher nutzen für Arbeiten, die dir wirklich Spass machen? Eine Betätigung, die dir Befriedigung bringt, und ethisch/moralisch ok ist, ja schlicht für dich stimmt, deinen Fähigkeiten und Belastbarkeit angepasst.

Was hiesse dies für unsere Gesellschaft, wenn die Mehrheit der Leute etwas anderes arbeiten würden, wenn für Ihr tägliches Einkommen gesorgt wäre? Ist unser (sozial)-(neo)-kapitalistisches System nicht schon selbst dabei, sich ausser Kraft zu setzen? Es braucht noch ein wenig Zeit – die Mächtigen und Korrupten stützen ihren Unterdrückungsmaschinerie -, aber die Auflösung eines Systems beginnt immer in den Köpfen der Menschen.

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Geothermieprojekt Basel wird definitiv abgebrochen

Donnerstag, 10. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Geothermieprojekt wird definitiv abgebrochen

Der Basler Regierungsrat hat gestützt auf die Analyse und den Antrag des zuständigen Departments entschieden, das Projekt zu stoppen.

Das Erdwärmepilotprojekt hatte am 8. Dezember 2006 in der Region Basel ein Erdbeben der Magnitude 3,4 ausgelöst, nachdem Wasser ins Bohrloch eingepresst worden war. Es folgten mehrere kleine Nachbeben. Insgesamt entstanden Schäden in Millionenhöhe. Das sogenannte Deep Heat Mining Projekt war daraufhin bis zum Vorliegen einer Risikoanalyse auf Eis gelegt worden. Am vergangenen Dienstag hat der Basler Regierungsrat gestützt auf die Analyse und den Antrag des zuständigen Departments entschieden, das Projekt zu stoppen.

An einer Medienkonferenz in Basel wurde diese Analyse nun auch der Öffentlichkeit vorgestellt. «Die Erkenntnisse der Risikoanalyse sind klar und unmissverständlich», sagte der Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Christoph Brutschin. Eine Weiterführung des Projektes mit der vorgesehenen Technologie sei am Standort Basel nicht möglich.

Weitere Erdbeben während des Betriebs

Um den beabsichtigten Wasserkreislauf in 5000 Meter Tiefe zu schaffen, müsste weiteres Wasser unter hohem Druck eingepresst werden. In dieser Phase müsse mit bis zu 30 spürbaren Erdbeben gerechnet werden, von denen neun die Stärke des Erdbebens vom 8. Dezember 2006 erreichen oder gar übersteigen könnten. Diese Erdbeben könnten Gebäudeschäden von rund 40 Millionen Franken verursachen. Auch während der angenommenen 30 Betriebsjahre der Anlage muss laut der Analyse mit 14 bis zu 170 spürbaren Erdbeben gerechnet werden, die einen Sachschaden im Bereich von sechs Millionen Franken pro Jahr bewirken könnten. Aufgrund dieser klaren Faktenlage erachtet es der Regierungsrat als nicht angebracht, das Projekt in der vorliegenden Form weiterzuführen, sagte Brutschin. Offen gelassen werde aber, ob das vorhandene Bohrloch für andere Formen von Energiegewinnung benutzt werden könne. Erst müssten aber vertiefte Abklärungen auch zu den Risiken getätigt werden.

Resultate nicht auf andere Standorte übertragbar

Dass nach dem klaren Resultat die Frage aufkomme, warum das Risiko nicht schon vor der Gutheissung eines Projektkredites von 32 Millionen Franken durch den Grossen Rat und der Erteilung der Baubewilligung im 2003 abgeklärt worden sei, sei klar. Bisher hätten aber die Erfahrungen ähnlicher Projekte in dicht besiedeltem Raum gefehlt. So sei die vorliegende Risikoanalyse auch nur möglich gewesen, weil das Verhalten des Felsgesteins erst nach dem Einpressen von Wasser so deutlich erkennbar geworden sei. Brutschin betonte aber, dass die Resultate nicht einfach auf andere Standorte übertragen werden können. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der begrenzten fossilen Brennstoffe müsse jede Form der erneuerbaren Energien voran getrieben werden.

Ab kommendem Dienstag muss sich Markus Häring, der Geologe und Geschäftsführer der Firma Geothermal Explorers Ltd, vor dem Basler Strafgericht wegen den Erdbeben vor Gericht verantworten. Die Anklagepunkte lauten auf Sachbeschädigung mit grossem Schaden und Verursachung einer Überschwemmung oder eines Einsturzes.

Geothermie Basel: Zukunft nach Erdbeben?

Geothermie Basel: Erdbebendienst kritisiert Vorgehen

Geothermie Basel: Erdbebenserie setzt sich fort

Geothermie in Wiesbaden: Nebenwirkungen

Geothermie Basel: Nach dem Beben ist vor dem Beben

Medienmitteilung Basel-Stadt

Dossier Geothermie Basel-Stadt

Risikoanalyse Geothermie Basel von Serianex

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Schweizer Börse SIX liegt flach

Donnerstag, 12. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Seit heute Do 12.11.2009 14:43h geht an der Schweizer Börse SIX in Zürich wegen nicht näher bezeichneten technischer Probleme nichts mehr. Das Problem sei SIX intern, die Kommunikationsinfrastruktur läuft. Alle Börsenteilnehmer warten mehr oder minder geduldig bis die IT der SIX das Problem lokalisieren und beheben kann.

Über Reuters wurde soeben gemeldet, die Handelsaufnahme fände erst wieder morgen Freitag 13.11.2009 statt. Freitag der 13. war also schon heute für die Schweizer Börser SIX. Das Problem wurde von der SIX identifiziert und es wurde deshalb entschieden das On Orderbook Trading für heute definitiv zu beenden. SIX leitet ihre Business Recovery Prozedur ein.

Ein solcher Ausfall sei letztmals vor zehn Jahren vorgekommen, wie Sprecher Stephan Meier sagte. «Das Handelssytem ist stehengeblieben», sagte ein SIX-Sprecher auf Anfrage. Die Handelseinstellung betreffe sämtliche gehandelte Kategorien. Für sämtliche gehandelten Titel sei der zuletzt gehandelte Kurs als Tagesschlusskurs festgesetzt worden. Zuletzt hatte der Bluechip-Index SMI um 14.42 Uhr um 0,30 Prozent niedriger bei 6356,76 Punkten notiert. Der breite SPI sank um 0,22 Prozent auf 5481,13 Zähler.

Unterbruch im Handel an SIX Swiss Exchange und Scoach Schweiz AG
Aufgrund einer technischen Störung wurde der Handel in allen Produkten an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange und an Scoach Schweiz AG am Donnerstag, 12.11.2009 um 14.43 Uhr unterbrochen. Die Ursache für den Zwischenfall wurde identifiziert und die Arbeiten an der Lösung schreiten voran. SIX Swiss Exchange und Scoach Schweiz AG bedauern den Ausfall und planen eine ordnungsgemässe Wiederaufnahme des Handels am Freitagmorgen (13.11.2009).
Während des gesamten Unterbruchs war das Börsensystem für den Off-Order-Book-Handel verfügbar.
Die letzt bezahlten Preise in einem jeweiligen Titel werden als Tagesschlusskurs heute verwendet. Auf diesen Schlusskursen basiert auch die Indexberechnung.
Durch die Synchronisierung der Systeme von Handel, Clearing und Settlement besteht die Gewähr, dass alle an der Börse getätigten Transaktionen ordnungsgemäss abgewickelt werden können.

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Nebenwirkung von Erdwärmebohrung in Wiesbaden

Samstag, 7. November 2009 · 1 Kommentar

Wasseraustritt nach Geothermiebohrung in Wiesbaden gestoppt

Verstopfen des Bohrlochs mit Beton im dritten Versuch gelungen

Es sprudelt nicht mehr. Eine Bohrpanne hatte in Wiesbaden zu einem gewaltigen Wasseraustritt geführt. Mehr als 24 Stunden nach der Panne beim hessischen Finanzministerium konnte der Schaden nun behoben werden.

Der Wasseraustritt am hessischen Finanzministerium in Wiesbaden ist am Samstag gestoppt worden. Laut Behörden wurde das Bohrloch verschlossen, indem man Beton mit hohem Druck tief in die Erde einbrachte. Seit dem Freitag waren zwei Versuche fehlgeschlagen.

Bei einer Erdwärmebohrung war in der Nacht zum Freitag versehentlich eine unter Druck stehende Wasserblase in 130 Metern Tiefe angezapft worden. Daraufhin schoss eine bis zu sieben Meter hohe Fontäne aus der Erde; das Gelände in der Wiesbadener Innenstadt wurde überflutet. Zeitweise traten bis zum 6000 Liter Wasser pro Minute aus.

Bereits den ganzen Freitag über hatte die Feuerwehr fieberhaft versucht, das Bohrloch zu verschliessen: Zwar wurde das Loch mit mehr als 40 Kubikmeter Beton verfüllt. Anschliessend kam das Wasser jedoch an drei neuen Stellen wieder an die Oberfläche. Die Erdwärmebohrung stand in Zusammenhang mit einem geplanten Anbau für das Finanzministerium, der mit einer geothermischen Anlage versehen werden soll.

Für das Wasser im Untergrund ist Wiesbaden berühmt: Die Stadt verfügt über insgesamt 27 heisse und ungezählte kalte Quellen. Der Quellenreichtum wird durch die Lage am Rande des Taunus begünstigt. Einige Quellen sprudeln bereits seit der Steinzeit am gleichen Ort.

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Basler Kantonalbank: 40 Stellen weg bei der AAM

Donnerstag, 15. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Basler Kantonalbank halbiert Jobs der übernommenen AAM Privatbank

Die Basler Kantonalbank (BKB) streicht rund 40 der 86 Stellen bei der im Juli übernommenen AAM Privatbank. Die AAM habe zuviel Personal für ihre Kundschaft und Vermögen, bestätigte ein BKB-Sprecher am Mittwoch Angaben der “Basler Zeitung”.

Die 40 zu streichenden Stellen seien nicht mit Entlassungen gleichzusetzen; man suche individuelle interne Lösungen, sagte der Sprecher weiter. Der Abbau erfolge vor allem im Backoffice. Welcher der AAM-Standorte Basel, Bern, Genf und Zürich wie stark betroffen ist, sei noch offen. Ein Konsultativverfahren laufe.

Die Massnahme werde im Wesentlichen bis Ende des ersten Quartals 2010 vollzogen. Formell übernimmt die BKB die AAM per 1. Januar 2010 von der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB). Bei der Ankündigung Mitte Juli war unbeziffert von einem günstigen Kaufpreis für die auf die Vermögensverwaltung spezialisierte AAM gesprochen worden.

Die BLKB ihrerseits hatte die AAM 2001 für 350 Mio. Fr. übernommen und 2007 in eine Privatbank umgewandelt. Mit der AAM, welche 2001 als “Juwel” bezeichnet wurde, wollte die BLKB im In- und Ausland expandieren. Das von AAM verwaltete Vermögen schmolz jedoch unter den Fittichen der BLKB von 8,4 Mrd. auf noch 3,1 Mrd. Franken.

Die Basler Kantonalbank schreibt in ihrer Medienmitteilung vom 14.Oktober 2009:
Mit dieser Integration entstehen Synergien, welche genutzt werden müssen, um die notwendige Ertragskraft nachhaltig sichern zu können. Vor diesem Hintergrund ist der angekündigte Abbau von ca. 40 Stellen bei der AAM Privatbank AG unvermeidbar. Die Folgen des Stellenabbaus sollen durch konsequente Ausnützung des konzerninternen Stellenmarktes (Basler Kantonalbank und Bank Coop) gemildert werden. Zudem wurde mit den Sozialpartnern eine sozialpartnerschaftliche Vereinbarung abgeschlossen, welche nebst einem Beratungs- und Begleitungsprozess umfassende finanzielle Leistungen vorsieht.

Nun das tönt viel besser als es wohl in Wirklichkeit ist. Der konzerninterne Stellenmarkt hilft schätzungsweise die 5 flexibelsten Mitarbeiter der AAM unterzubringen. Grösser ist der konzerninterne Stellenmarkt doch sicher nicht. Und flexibel müssen die Ex-AAM Mitarbeiter sein bezüglich Lohn und Einsatzgebiet. Hier würde mehr Transparenz auch mehr Fair-Trauen bringen. Wie gross ist der konzerninterne Stellenmarkt? Wieviele der ex-AAM Mitarbeiter finden im BKB Konzern eine Stelle und zu welchen Bedingungen?  Welches sind die konkreten ‘umfassenden finanziellen Leistungen’? Pro-Innerstadt Bons über 50Fr?

Am Ende wird’s erst richtig zynisch. Die Pressemitteilung der Basler Kantonalbank schliesst mit den Worten:
Die Basler Kantonalbank ist überzeugt, dass sie mit diesem strategischen Entscheid und den eingeleiteten Massnahmen nicht nur für ihre neue Kundschaft eine nachhaltig kompetente und verlässliche Partnerin, sondern auch für die Mitarbeitenden eine attraktive und faire Arbeitgeberin sein wird.”
Davon bin ich nicht überzeugt.

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IT Stellenabbau in der Roche

Montag, 12. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

“Grosser Stress” für Roche-Informatiker

Informatik der beiden Sparten Pharma und Diagnostika wird zusammengelegt. Umfang des Stellenabbaus noch unklar.

Wie die ‘SonntagsZeitung’ gestern berichtete, plant der Basler Pharma-Riese Roche die Zusammenlegung der IT-Bereiche der beiden Divisionen Pharma und Diagnostika. Der Entscheid ist im September gefällt worden. Ein Lenkungsausschuss ist daran, bis September 2010 ein Konzept zu erarbeiten. Ab Januar rapportieren die beiden IT-Bereiche an die Finanzabteilung. Die Zusammenlegung der Systeme sei mit “grossem Stress” verbunden, berichtet die Zeitung. In welchem Umfang Stellen gestrichen werden, ist nicht bekannt.

Der Konzern nutze die Generationenwechsel an der Spitze der beiden Divisionen, aber auch die Integration von Genentech, um überall die Strukturen zu vereinfachen, heisst es in der ‘SonntagsZeitung’.

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Suizidserie bei France Telecom

Dienstag, 29. September 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Serie von Selbstmorden unter Mitarbeitern des französischen Telekommunikationskonzern France Telecom reißt nicht ab. Ein 51 Jahre alter Beschäftigter eines Callcenters stürzte sich am Montag bei Annecy von einer Brücke in den Tod. In einem Abschiedsbrief habe der Familienvater das Arbeitsklima in dem Konzern als Motiv für die Tat genannt, berichtete der französische Radiosender France Info. Nach Gewerkschaftsangaben nahmen sich in den vergangenen eineinhalb Jahren 24 Beschäftigte des Konzerns das Leben.

Die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass ein Teil der Selbstmorde direkt auf die Arbeitsbedingungen und den Konzernumbau zurückzuführen ist. In den vergangenen Jahren wurden 22.000 Stellen gestrichen und 7000 Mitarbeiter versetzt. Sogar die Regierung schaltete sich schon ein. Sie forderte die Unternehmensleitung zum Dialog mit den Mitarbeitern auf. Künftig sollen die Betriebsärzte – soweit es die Schweigepflicht erlaubt – psychisch labile Mitarbeiter melden. (dpa)

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Michael Jackson: This Is It Rehearsal Tape June 23th 2009

Freitag, 3. Juli 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Michael Jackson June 23 2009 ThisIsIt Rehearsal
Two days before the King of Pop died, he was rehearsing the ThisIsIt Tour

Michael Jackson’s last rehearsal tape released by AEG, recorded on June 23, 2009, just 48 hours before news of his death, June 25th, shocked the world. Michael Jackson was ready to kick off a world tour starting in London next month. Whether he could pull off a come back equal to Thriller, the world will never know. Whether you liked Michael or not, you have to admit, he was a musical genius. Rest in peace Michael.

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Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 01.07.2009 19:00)

Mittwoch, 1. Juli 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

A diagram of influenza viral cell invasion and...

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/


Country, territory and area Cumulative total     Newly confirmed since the last reporting period  
  Cases Deaths Cases Deaths
Algeria 2 0 0 0
Antigua and Barbuda 2 0 0 0
Argentina 1587 26 99 3
Australia 4090 7 52 0
Austria 15 0 3 0
Bahamas 6 0 2 0
Bahrain 15 0 0 0
Bangladesh 1 0 0 0
Barbados 10 0 0 0
Belgium 47 0 4 0
Bermuda, UKOT 1 0 0 0
Bolivia 205 0 79 0
Brazil 680 1 228 1
British Virgin Islands, UKOT 1 0 0 0
Brunei Darussalam 29 0 0 0
Bulgaria 10 0 3 0
Cambodia 6 0 0 0
Canada 7983 25 208 4
Cap Verde 3 0 0 0
Cayman Islands, UKOT 13 0 4 0
Chile 6211 12 1025 5
China 1518 0 76 0
Colombia 93 2 5 0
Costa Rica 279 2 24 1
Cote d’Ivoire 2 0 0 0
Cuba 46 0 12 0
Cyprus 48 0 23 0
Czech Republic 9 0 0 0
Denmark 55 0 11 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 108 2 0 0
Ecuador 163 0 38 0
Egypt 67 0 17 0
El Salvador 226 0 0 0
Estonia 13 0 0 0
Ethiopia 2 0 0 0
Fiji 2 0 0 0
Finland 26 0 0 0
France 277 0 42 0
    French Polynesia, FOC 2 0 0 0
    Martinique, FOC 2 0 0 0
    France, New Caledonia, FOC 6 0 6 0
Germany 417 0 51 0
Greece 92 0 6 0
Guatemala  254 2 0 0
Honduras 118 1 0 0
Hungary 10 0 2 0
Iceland 4 0 0 0
India 104 0 40 0
Indonesia 8 0 0 0
Iran 1 0 0 0
Iraq 11 0 1 0
Ireland 41 0 2 0
Israel 506 0 37 0
Italy 123 0 11 0
Jamaica 32 0 11 0
Japan 1266 0 54 0
Jordan 20 0 2 0
Kenya 1 0 1 0
Korea, Republic of 202 0 0 0
Kuwait 34 0 4 0
Laos 3 0 0 0
Latvia 1 0 0 0
Lebanon 39 0 14 0
Lithuania 1 0 0 0
Luxembourg 4 0 0 0
Malaysia 112 0 0 0
Mauritius 7 0 7 0
Mexico 8680 116 401 0
Montenegro 4 0 3 0
Morocco 17 0 6 0
Myanmar 1 0 1 0
Nepal 3 0 0 0
Netherlands 128 0 10 0
     Netherlands Antilles, Curaçao 7 0 4 0
     Netherlands Antilles, Sint Maarten 7 0 6 0
New Zealand 711 0 124 0
Nicaragua 293 0 16 0
Norway 32 0 1 0
Oman 3 0 0 0
Panama 417 0 14 0
Papua New Guinea 1 0 0 0
Paraguay 96 0 11 0
Peru 538 0 178 0
Philippines 861 1 0 0
Poland 15 0 1 0
Portugal 17 0 6 0
Qatar 10 0 0 0
Romania 28 0 4 0
Russia 3 0 0 0
Saint Lucia 1 0 1 0
Samoa 1 0 0 0
Saudi Arabia 81 0 12 0
Serbia 12 0 7 0
Singapore 701 0 102 0
Slovakia 13 0 4 0
Slovenia 4 0 0 0
South Africa 1 0 0 0
Spain 717 1 176 1
Sri Lanka 15 0 6 0
Suriname 11 0 0 0
Sweden 69 0 2 0
Switzerland 56 0 7 0
Thailand 1414 3 640 3
Trinidad and Tobago 53 0 0 0
Tunisia 3 0 1 0
Turkey 32 0 5 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 8 0 0 0
United Kingdom 6538 3 2288 2
     Guernsey, Crown Dependency 5 0 4 0
     Isle of Man, Crown Dependency 1 0 0 0
     Jersey, Crown Dependency 8 0 0 0
United States of America 27717 127 0 0
Uruguay 195 1 0 1
Vanuatu 2 0 0 0
Venezuela 193 0 21 0
Viet Nam 123 0 39 0
West Bank and Gaza Strip 13 0 4 0
Yemen 7 0 1 0
Grand Total 77201 332 6308 21


Stand Mittwoch, 01.07.2009, 16:00 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindestens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist.
Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die geltenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 01.07.2009 wurden insgesamt 66 bestätigte Fälle registriert. Bei 61 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Fünf Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt. Derzeit sind 27 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Anzahl neue Fälle (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)  Anzahl Fälle insgesamt  (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)
AG 8
BE 1 5
BL 2
BS 2 (2) 7 (2)
FR 1 2
GE 1 7
NE 3
SG 2
SO 2
TG 1
VD 3 (3) 15 (3)
ZH 12 (2)
Total 8 (5) 66 (7)

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten.  Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Nord-, Süd- und Zentralamerika, Karibik, Australien, Neuseeland, Thailand, Singapur, Grossbritannien, Spanien.
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen. Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.

Aktuelle Situation international
Am 29.06.2009, 09:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 70’893 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 311 Todesfälle (WHO, update 55).

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Schweine Influenza A/H1N1: Pandemie Lagebericht (Update 28.06.2009 12:00)

Sonntag, 28. Juni 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

A diagram of influenza viral cell invasion and...

Informationen
• Schweizer Telefon-Hotline: ++41 (0)31 322 21 00 (8-18h)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
• ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention): http://ecdc.europa.eu/en/
• BAG-Pandemiewebseiten: http://www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung; Pandemieplan Schweiz 2009, und
weitere Informationen für Fachpersonen: http://www.bag.admin.ch/influenza/

 


Country, territory and area Cumulative total   Newly confirmed since the last reporting period
  Cases Deaths Cases Deaths
Algeria 2 0 0 0
Antigua and Barbuda 2 0 0 0
Argentina 1391 21 178 14
Australia 3280 3 423 1
Austria 12 0 0 0
Bahamas 4 0 0 0
Bahrain 15 0 0 0
Bangladesh 1 0 0 0
Barbados 10 0 5 0
Belgium 36 0 6 0
Bermuda, UKOT 1 0 0 0
Bolivia 47 0 3 0
Brazil 399 0 65 0
British Virgin Islands, UKOT 1 0 0 0
Brunei Darussalam 11 0 7 0
Bulgaria 7 0 2 0
Cambodia 5 0 4 0
Canada 6732 19 275 4
Cap Verde 3 0 0 0
Cayman Islands, UKOT 9 0 2 0
Chile 5186 7 871 3
China 1089 0 183 0
Colombia 72 2 1 0
Costa Rica 222 1 33 0
Cote d’Ivoire 2 0 0 0
Cuba 34 0 19 0
Cyprus 9 0 4 0
Czech Republic 9 0 2 0
Denmark 41 0 7 0
Dominica 1 0 0 0
Dominican Republic 108 2 0 0
Ecuador 125 0 10 0
Egypt 43 0 3 0
El Salvador 160 0 0 0
Estonia 8 0 3 0
Ethiopia 2 0 0 0
Fiji 2 0 0 0
Finland 26 0 0 0
France 191 0 20 0
    French Polynesia, FOC 1 0 0 0
    Martinique, FOC 2 0 0 0
Germany 333 0 32 0
Greece 73 0 15 0
Guatemala  254 2 19 1
Honduras 118 1 0 1
Hungary 8 0 1 0
Iceland 4 0 0 0
India 64 0 0 0
Indonesia 2 0 2 0
Iran 1 0 1 0
Ireland 29 0 6 0
Israel 405 0 30 0
Italy 102 0 6 0
Jamaica 19 0 0 0
Japan 1049 0 156 0
Jordan 15 0 0 0
Korea, Republic of 142 0 27 0
Kuwait 30 0 4 0
Laos 3 0 0 0
Latvia 1 0 0 0
Lebanon 25 0 0 0
Luxembourg 3 0 0 0
Malaysia 68 0 0 0
Mexico 8279 116 432 1
Montenegro 1 0 0 0
Morocco 11 0 2 0
Netherlands 116 0 6 0
     Netherlands Antilles, Curaçao * 3 0 0 0
     Netherlands Antilles, Sint Maarten 1 0 0 0
New Zealand 453 0 67 0
Nicaragua 265 0 45 0
Norway 22 0 0 0
Oman 3 0 0 0
Panama 358 0 28 0
Papua New Guinea 1 0 0 0
Paraguay 79 0 21 0
Peru 252 0 35 0
Philippines 445 1 0 0
Poland 13 0 0 0
Portugal 7 0 1 0
Qatar 10 0 0 0
Romania 19 0 0 0
Russia 3 0 0 0
Samoa 1 0 0 0
Saudi Arabia 48 0 3 0
Serbia 2 0 2 0
Singapore 315 0 121 0
Slovakia 7 0 3 0
Slovenia 3 0 2 0
South Africa 1 0 0 0
Spain 541 0 2 0
Sri Lanka 7 0 2 0
Suriname 11 0 0 0
Sweden 61 0 6 0
Switzerland 47 0 14 0
Thailand 774 0 0 0
Trinidad and Tobago 25 0 0 0
Tunisia 2 0 0 0
Turkey 26 0 0 0
Ukraine 1 0 0 0
United Arab Emirates 7 0 5 0
United Kingdom 3597 1 692 0
     Guernsey, Crown Dependency 1 0 1 0
     Isle of Man, Crown Dependency 1 0 0 0
     Jersey, Crown Dependency 8 0 5 0
United States of America 21449 87 0 0
Uruguay 195 0 0 0
Vanuatu 2 0 1 0
Venezuela 153 0 18 0
Viet Nam 63 0 7 0
West Bank and Gaza Strip 9 0 1 0
Yemen 6 0 0 0
Grand Total 59814 263 3947 25


Stand Freitag, 26.06.2009, 15:30 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die sogenannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben. Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindes-tens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist. Gemäss der WHO kann der Schweregrad der Pandemie zurzeit als moderat charakterisiert werden. Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die gel-tenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden. Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz und keine zusätzlichen Massnahmen sind erforderlich.

Aktuelle Situation in der Schweiz
Die Grippe A(H1N1) wurde erstmals am 29.04.2009 in der Schweiz nachgewiesen. Bis zum 26.06.2009 wurden insgesamt 49 bestätigte Fälle registriert. Bei 44 Fällen handelt es sich um Rückreisende aus verschiedenen Ländern. Fünf Fälle haben sich in der Schweiz angesteckt.Derzeit sind 11 Verdachtsfälle aus verschiedenen Kantonen in Abklärung.
Tabelle 1: Meldungen von Fällen der Grippe A(H1N1) an das BAG
Kanton Anzahl Fälle insgesamt (davon noch nicht durch das Nationale Zentrum für Influenza bestätigt)
AG 8 (3)
BE 4
BL 2 (1)
BS 5
GE 3
NE 1 2
SG 2
SO 2 (1)
VD 11
ZH 10 (3)
Total 49 (8)

Risikoabschätzung für die Schweiz
Die Risikoeinschätzung für die Schweiz ändert sich durch die angepasste Einstufung auf die Phase 6 zurzeit nicht. Für die Bevölkerung wird nach wie vor keine erhöhte Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen. Um sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Grippe A(H1N1) zu schützen und das Virus nicht weiterzuverbreiten, sind die persönlichen Hygienemassnahmen zu beachten.  Mit der weltweit steigenden Anzahl von Patienten erhöht sich auch das Risiko, dass weitere Erkran-kungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Als Folge davon könnte auch die Anzahl der Personen zunehmen, die mit dem Grippevirus A(H1N1) in der Schweiz in Kontakt kommen könnten. Es ist daher wichtig, dass Rückreisende aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko, die innert 0 – 7 Tagen nach Rückkehr Grippesymptome aufweisen, umgehend ihren Arzt/ihre Ärztin telefonisch kontaktieren.

Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko
Argentinien, Australien, Chile, Dominikanische Republik, Grossbritannien, Kanada, Mexiko, Panama, Spanien, USA.
Um die oben genannte Liste zu erstellen, wurden folgende Kriterien berücksichtigt:
1) Anhaltende Mensch-zu-Mensch-Übertragung basierend auf Häufungen von Fällen
2) Geographische Ausdehnung oder Dichte der Fälle
3) Exportieren von mehreren Fällen (auch beim Fehlen von bestätigten Fällen in der Region)
Ein Expositionsrisiko besteht auch in anderen Ländern und wird regelmässig neu bewertet. Regionen, die die aufgeführten Kriterien nicht mehr erfüllen, werden von der Liste weggenommen.
Das BAG empfiehlt in Anlehnung an die WHO keine Reiseeinschränkungen.

Aktuelle Situation international
Am 26.06.2009, 07:00 GMT meldete die WHO im Ganzen 59’814 Fälle der Grippe A(H1N1), davon 263 Todesfälle (WHO, update 54).

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